Windschutzscheibendisplays mit LED

1,1 Zoll Diagonale und 320 x 240 Pixel Auflösung

Oki Digital Imaging hat den Prototyp eines Head-Up-Displays (HUD) vorgestellt, das ein LED-Display als Lichtquelle verwendet. Es könnte schon bald in Autos zum Einsatz kommen, um auf der Windschutzscheibe wichtige Informationen einzublenden.

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Das Monochromdisplay ist nur 1,1 Zoll groß und erreicht eine Bildauflösung von 320 x 240 Pixeln. Der Abstand zwischen den Pixeln ist nur 65 Mikrometer groß. OKI setzt beim Mini-LED seine EFB-Technik (epi film bonding) ein. Sie wurde ursprünglich für den Einsatz in Laserdruckern entwickelt.

Nach Angaben des Herstellers erreicht es ein Kontrastverhältnis von 5.000:1 und soll auch noch im hellen Sonnenlicht ablesbar sein. Das Display ist selbstleuchtend und soll einen deutlich geringeren Strombedarf als LCDs aufweisen, die eine separate (LED-)Lichtquelle benötigen.

Noch ist das Oki-Display im Prototypenstadium, doch das soll sich in der zweiten Hälfte 2010 ändern. Dann sollen erste Muster ausgeliefert werden. Das HUD verwendet das Minidisplay als Lichtquelle und kann das Bild auf die Windschutzscheibe projizieren. Wann erste Fahrzeuge damit ausgerüstet werden, ist nicht bekannt.

Künftig sollen auch mehrfarbige und größere Displays entwickelt werden, die zum Beispiel auch in mobilen Geräten wie Mobiltelefonen eingesetzt werden können.


hmjam 01. Dez 2009

RamaLama hat allerdings recht, auch wenn er sich nicht wirklich freundlich ausgedrückt...

mkorthaus 30. Nov 2009

Ist das nicht im Kern dasselbe?

Tingelchen 30. Nov 2009

Noch mehr Motordaten brauch man sicherlich nicht. Aber ein Infrarotbild auf der Scheibe...

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