Arduino: Open-Source-Hardware

Creative-Commons-Hardware für Künstler und Bastler

Die Firma Smart Projects Snc vertreibt unter dem Namen Arduino ein I/O-Board mit Microcontroller samt API und IDE als Open-Source-Projekt. Die Platine darf nachgebaut und für eigene Zwecke entfremdet werden.

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Unter dem Namen Arduino vertreibt die Firma Smart Projects Snc im italienischen Scarmagno eine programmierbare Input-Output-Hauptplatine. Das Layout des Boards und die dazugehörige Software sind alle offengelegt, stehen genauer unter der Lizenz Creative Commons Attribution Share-Alike 2.5 beziehungsweise unter der GPL v2.

Obwohl jeder die Platine nachbauen kann, kommen die Hersteller den Bestellungen nicht hinterher. Allein in diesem Jahr haben sie Arduino und seine Abkömmlinge mehr als 60.000-mal verkauft, letztes Jahr waren es noch 34.000 Stück.

Das Arduino ist vor allem unter Bastlern und Künstlern bekannt und populär. Ursprünglich wurde die Platine an dem Interaction Design Institute in Ivrea in Auftrag gegeben. Professor Massimo Banzi benötigte ein I/O-Board für ein Kunstprojekt. Zusammen mit dem Ingenieur David Cuartielles reifte ein Entwurf, der damalige Student Gianluca Martino erstellte die ersten 200 Prototypen.

Nachdem die Kunstschule geschlossen wurde, gaben die Beteiligten das gesamte Projekt als Open Source frei. Die von Martino mitgegründete Firma Smart Projects Snc vertreibt mehrere Versionen des Boards. In einer der gängigsten Varianten ist die Hauptplatine unter anderem mit einem Atmel-VR-Mikrocontroller bestückt und wird über eine serielle Schnittstelle oder USB mit einem Rechner verbunden.

Die IDE für den Arduino ist in Java geschrieben und somit plattformunabhängig. Sie basiert auf der Programmiersprache Processing. Die Steuerungsprogramme werden in der eigens entwickelten Arduino Programming Language erstellt, einer Abwandlung der Sprache Wiring.

Einige Entwickler haben das Arduino-Projekt bereits als Basis für eigene Entwicklungen verwendet. Leah Buechley, Professor am Massachusetts Institute of Technology, entwickelte beispielsweise daraus eine wasserdichte Variante namens Lilypad, die in Stoff eingeflochten werden kann und für Lichteffekte in Kleidung sorgt. Der Entwickler Ken Lim hat in seinem Twitter-Roboter ebenfalls eine Arduino-Platine verbaut. Eine deutsche Webseite widmet sich ganz dem Arduino.


Captayne 24. Mai 2011

Ich frage mich, was man mit so einer schwachbrüstigen Hardware auf einer mobilen...

Der Kaiser! 01. Dez 2009

Das wird glaub ich dann auf ein alternatives Universum hinauslaufen, parallel zu unserem..

Der Kaiser! 30. Nov 2009

*http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=1406&dDocName...

Der Kaiser! 30. Nov 2009

Kannst ja beides machen. :)

DasBetriebssyst... 29. Nov 2009

"Linux" auch nicht. Und?

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