Wie können Rundfunkanbieter Nutzer einbeziehen?

Leitfaden für Rundfunksender über nutzergenerierte Inhalte

Die Unesco und ein Rundfunkverband haben einen Leitfaden herausgegeben, der Radio- und Fernsehstationen Hinweise gibt, wie sie Nutzer in interaktive Angebote einbinden können. Von Nutzerinhalten könnten, so der Leitfaden, die Sender profitieren, aber auch die Nutzer und die Gesellschaft.

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Viele Medienunternehmen nutzen heute die Möglichkeiten des Mitmachnetzes: Nutzer können mit den Redaktionen Kontakt aufnehmen, Artikel und Sendungen kommentieren und ergänzen oder selbst Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos veröffentlichen. Für die Medien können diese von Nutzern erstellten Inhalte (User-Generated Content, UGC) eine wichtige Quelle ihrer Berichterstattung sein, wie das Beispiel der Demonstrationen im Iran im Sommer gezeigt hat.

Viele Radio- und Fernsehsender machen jedoch noch zu wenig Gebrauch davon, haben die Unesco und der Rundfunkverband Commonwealth Broadcasting Association (CBA) im Rahmen einer Studie herausgefunden, die sie im vergangenen Jahr veröffentlicht haben. Die beiden Organisationen haben deshalb Martin Scott, Medienwissenschaftler an der Universität von East Anglia in Norwich, beauftragt, einen Leitfaden für den Umgang mit nutzergenerierten Inhalten für Rundfunkanbieter, vor allem in den Ländern der Dritten Welt, zu erstellen.

Arme zu Wort kommen lassen

Darin beschreibt Scott, welche Formen der Interaktion es gibt - von Kommentaren über Blogs bis hin zu Kooperationen, wo Nutzer und Journalisten gemeinsam Inhalte erstellen. Wichtig sei es dabei, zum einen Nutzer zu ermutigen, hochwertige Inhalte zu liefern, zum andern aber auch darauf zu achten, dass nicht nur die Bessergestellten zu Wort kommen, sondern auch die Armen, damit sie nicht weiter ins Abseits gedrängt werden. Daneben weist Scott auch auf Schwierigkeiten hin, die bei der Nutzung von UGC auftreten können, etwa rechtliche Auseinandersetzungen bei der Nutzung dieser Inhalte.

Der Nutzen sei vielfältig: Die Rundfunkanstalten profitierten, da sie von ihrem Publikum Hinweise auf Themen erhielten oder das Publikum gleich Material vom Geschehen liefere, etwa Augenzeugenberichte, Fotos oder Videos. Interaktive Angebote seien zudem ein wichtiges Mittel, um Zuschauer und Zuhörer an sich zu binden. Über die Interaktion verbessere sich die Medienkompetenz der Nutzer, was wiederum zur Förderung der Demokratie beitrage.


sichmalfragenst... 27. Nov 2009

...aber Fakten sollten von zuverlaessigen Quellen kommen. Was sind denn "zuverlaessige...

puffbesitzer 26. Nov 2009

supa idee! isch will nur p0rn0s schauen!

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