![]() |
Stellenmarkt
Service Techniker (m/w)
Fachinformatiker/-in (Systemintegration)
Administrator/in für Geoinformationssysteme (GIS) NewsletteraboVerwandte ThemenVerwandte ArtikelEU setzt Internetsperren enge Grenzen Bundesverband Digitale Wirtschaft fürchtet EU-Telekompaket EU-Parlament gegen Internetsperren und Onlinezensur (Update) Letzte MeldungenBuzz - Google macht Twitter und Facebook Konkurrenz Belkins Powerline-Adapter sollen P1901-kompatibel werden 600 GByte mit 10.000 U/min von Seagate British Library und Microsoft liefern kostenlose E-Books Wenn Sicherheitssoftware zu Sicherheitslücken führt KDE SC 4.4 - Caikaku macht einen großen Schritt Quadriga Games - ein neues deutsches Spielestudio Zoomit: SD-Kartenleser fürs iPhone EA macht weniger Umsatz im Weihnachtsgeschäft Wie geht es weiter mit dem Kindle? Samsung S5620: Handy mit kapazitivem Touchscreen und WLAN Aperture 3 lernt GPS, erkennt Gesichter und bekommt Pinsel Aiptek MobileCinema D25 - Projektor mit DVD und DVB-T Optimus: Grafikkerne im Notebook automatisch umschalten Innenministerium gibt 2 Millionen Euro für Botnetzbekämpfung Dalvik Turbo soll Android dreimal schneller machen Amazons S3 lernt Versionierung Copperlicht - 3D-Engine rendert Quake 3 im Browser EU-Kommission bekennt Farbe zu ACTA Samsung Shark: Drei Mobiltelefone für soziale Netzwerke Kingston profitiert von Preisanstieg bei DRAM und Flash Infocus-Projektoren über Funk auch mit dem Mac ansteuern Tankstellen werden zu Akkuwechselstationen AMD verrät Details zu CPU- und GPU-Kombination Llano Microsoft: Windows 7 hat keine Probleme mit Notebookakkus Flash soll auf Macs bald schneller laufen als unter Windows Speedcommander 13.10 korrigiert Programmfehler Radeon HD 5570 - DirectX-11 auch für Kompakt-PCs Deutsche Telekom greift Kabel Deutschland an (Update) Gallium 3D bringt DirectX für Linux und FreeBSD Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de. |
||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||
EU-Telekompaket regelt Internet-Anschluss-SperrungParlament stimmt abgeschwächter Vorlage zu
Das EU-Parlament hat in seiner heutigen Sitzung dem sogenannten Telekompaket zugestimmt. Das Telekompaket der Europäischen Union ist ein Bündel aus mehreren Richtlinien und einer Empfehlung, mit der die EU die Entwicklung eines einheitlichen Telekommarktes vorantreiben will. "Die Abstimmung war sehr kurz und schmerzlos", sagte eine Sprecherin des EU-Parlaments Golem.de auf Anfrage. "Es gab 510 Zustimmungen, 40 waren dagegen und 24 enthielten
sich." Das Paket, auch als EU-Review bezeichnet, beinhaltet die Überarbeitung von fünf Richtlinien aus dem Jahre 2002 des Rechtsrahmens zur Telekommunikationsregulierung.
Stark umstritten war bis zuletzt, ob Internetnutzern bei Rechtsverstößen der Anschluss gekappt werden darf - etwa im Fall von rechtswidrig hergestellten Kopien. EU-Parlament und Mitgliedsstaaten haben sich vor der heutigen Abstimmung geeinigt, dass es dafür Hürden in Form eines "fairen und unabhängigen Rechtsverfahrens" geben soll. Hohes Gut der Teilhabe an der Informationsgesellschaft Der IT-Branchenverband Bitkom begrüßte die Einschränkung, die auf einen Richtervorbehalt hinausläuft. Frankreich habe den Weg für eine komplette Sperrung des Internetanschlusses freigemacht, während es in Deutschland keine gesetzliche Grundlage dafür gebe. "Die Teilhabe an der Informationsgesellschaft ist ein hohes Gut, das nicht vorschnell infrage gestellt werden darf", betonte Bitkom-Chef August-Wilhelm Scheer. Vorrang müsse haben, bei Rechtsverstößen die geltenden Gesetze konsequent anzuwenden. Es sei rechtlich problematisch, parallel dazu eine Art Strafsystem auf dem Rücken der Provider zu schaffen, sagte er. Nach der Verabschiedung des Reformpakets hat der Bundestag 18 Monate Zeit, die Richtlinien in nationales Recht umzusetzen. Kooperationen trotz Kartell Zudem müssen laut dem Telekompaket nationale Regulierungsbehörden bei ihren Entscheidungen künftig Kooperationen zwischen Wettbewerbern beim Auf- und Ausbau von Telekommunikationsnetzwerken trotz kartellrechtlicher Bedenken zulassen. Auch die Frequenzvergabe für mobile Breitbandnetze wird flexibler. Fest im Telekompaket verankert ist der Umgang mit der digitalen Dividende: Durch die Umstellung auf digitales Fernsehen werden Frequenzen frei, die zur drahtlosen Internetversorgung genutzt werden können. Tageswechsel für Festnetz- oder Handyanschluss Weiter sind Bestimmungen zu Verbraucherrechten im Telekompaket enthalten. So sollen Telefonkunden künftig binnen eines Tages ihren Festnetz- oder Handyanschluss wechseln und dabei ihre Nummer mitnehmen können. Eine EU-Regulierungsbehörde, die die für Telekommunikationsfragen zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding favorisiert hatte, wird es nicht geben. Die neue Institution soll Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (GEREK) heißen. Darin geht die Gruppe Europäischer Regulierungsstellen (ERG) auf. In der GEREK sitzen Vertretern der 27 nationalen Telekom-Aufsichtsbehörden. Zusammen mit der EU-Kommission können sie gegen nationale Regulierungsentscheidungen ein Veto einlegen. Das letzte Entscheidungsrecht bleibt jedoch beim nationalen Regulierer. (asa)
Aktuelle Artikel
Buzz - Google macht Twitter und Facebook Konkurrenz
Belkins Powerline-Adapter sollen P1901-kompatibel werden
600 GByte mit 10.000 U/min von Seagate
|
|||||||||||||||||

