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Netbooks haben ein höheres Ausfallrisiko als NotebooksMobile Computer von Asus und Toshiba gehen seltener kaputt als Macs
Netbooks haben ein höheres Fehlerrisiko als Notebooks. Das ergab eine Studie des US-Dienstleisters Squaretrade, der Endkunden kostenpflichtige Garantieverlängerungen für Elektronikprodukte anbietet. Das Unternehmen hat Daten über Garantieleistungsfälle bei 30.000 mobilen Computern gesammelt, die einen Squaretrade-Vertrag haben.
Bei Netbooks lag danach das Risiko eines Defekts innerhalb des ersten Jahres bei 5,8 Prozent, während 4,7 Prozent der Notebooks in der Zeitspanne kaputtgingen. Bei Notebooks im Preissegment über 1.000 US-Dollar lag die Fehlerquote im ersten Jahr bei 4,2 Prozent. Doch damit liegt das Risiko, dass Netbooks im ersten Jahr ihrer Nutzung kaputtgehen, um über 20 Prozent höher als für einfache Notebooks und 40 Prozent höher als für Notebooks im oberen Preissegment von über 1.000 US-Dollar (673 Euro). Da Netbooks aber noch nicht so lange auf dem Markt sind, seien auch die Reparatur- und Problemauswertung noch weniger aussagekräftig, so Squaretrade. Über einen Zeitraum von drei Jahren haben sich 31 Prozent der Notebookbesitzer wegen Problemen mit ihrem Gerät an Squaretrade gewandt. 20,4 Prozent davon waren Hardwarefehler, 10,6 Prozent Unfallschäden. Asus und Toshiba waren die Hersteller mit den verlässlichsten Produkten. Hier gab es in zwei Jahren weniger als 10 Prozent Hardwareausfälle. Nach drei Jahren lag die Rate bei 15,6 Prozent bei Asus und für Toshiba bei 15,7 Prozent. Macs haben über drei Jahre eine Ausfall- und Fehlerrate von 17,4 Prozent. Auf dem letzten Platz positionierte sich Hewlett-Packard: Hier fielen über 15 Prozent der mobilen Rechner nach zwei Jahren Betriebsdauer aus. 25,6 Prozent versagten im Zeitraum von drei Jahren. "Unsere Studie ergab zwar, dass Netbooks zu einem 20 Prozent höheren Ausfallrisiko neigen als höher ausgepreiste Laptops, aber die Unterschiede zwischen den einzelnen Herstellern sind viel signifikanter für eine Kaufentscheidung. Asus- und Toshiba-Laptops waren nur etwas mehr als halb so häufig defekt wie HP-Geräte, was ihnen eine begründete Empfehlung bei der Zuverlässigkeit einbringt", schlussfolgert der Garantiedienstleister. (asa)
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