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RFID-Chips machen Metallteile schlauFraunhofer-Forscher entwickeln Verfahren, um RFIDs in Metallteile zu integrieren
Radio Frequency Identification-Chips (RFID) ermöglichen es, Bauteile oder Waren zu identifizieren und zu verfolgen. Die Chips sind jedoch hitzeempfindlich und können deshalb beispielsweise nicht in Metallteile integriert werden. Forscher vom Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) haben ein Verfahren entwickelt, um RFID-Chips auch in Werkstücke aus Metall zu integrieren
Chip verschwindet im Metall Das Verfahren beruht auf Rapid Manufacturing: Das Werkstück wird als 3D-Modell am Computer erstellt, die Daten werden dann an eine Maschine geschickt. Diese baut das Werkstück schichtweise auf, indem sie Metallstaub mit einem Laser verschmilzt. Dieser Prozess lässt sich nach Angaben des Fraunhofer IFAM so steuern, dass ein RFID-Chip in das Teil eingeschlossen werden kann. Projektleiter Claus Aumund-Kopp sieht eine ganze Reihe von Anwendungen für die integrierten RFID-Chips. "In den Funketiketten kann man wichtige Informationen hinterlegen, etwa die Seriennummer oder das Herstellungsdatum. Die Unternehmen können damit beispielsweise hochpreisige Ersatzteile fälschungssicher machen." Die Integrität des Teils sei dadurch gewährleistet, dass der Chip vollständig in das Teil eingebaut ist. Beim Versuch, ihn zu entfernen, werde er zwangsläufig zerstört. Außerdem sei es möglich, im Betrieb auf dem Chip Daten zu speichern, die Sensoren über die thermische oder die mechanische Belastung des Teils liefern. Das Verfahren wollen Aumund-Kopp und seine Kollegen auf der Messe Euromold vorstellen, die vom 2. bis 5. Dezember 2009 in Frankfurt stattfindet. (wp)
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