Regierung startet Offensive Elektroauto

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Neue Antriebe haben aus Gründen des Klimaschutzes enorme Bedeutung. Der gesamte Verkehrssektor ist in Deutschland derzeit für knapp 20 Prozent der Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Ehrgeizige Klimaschutzziele lassen sich nur umsetzen, wenn es gelingt, den Ausstoß des Verkehrssektors drastisch zu senken. Zwar sehen gerade die deutschen Hersteller noch große Potenziale in der Steigerung der Effizienz von Verbrennungsmotoren. Mittelfristig dürfte aber die Bedeutung alternativer Antriebe steigen.

Allerdings gibt es gerade bei batteriebetriebenen Antriebskonzepten noch hohe technische Hürden zu überwinden. Dreh- und Angelpunkt für die Massentauglichkeit ist die Batterie. Derzeit sind die Batterien noch teuer, die Reichweiten zugleich stark begrenzt. Die deutsche Wirtschaft ist zudem in der Batterietechnik nicht führend. In Wirtschaftskreisen wird eingeräumt, der technologische Vorsprung der Asiaten betrage zwei bis drei Jahre. Allerdings sind deutsche Unternehmen bereit, den Kampf aufzunehmen. Von der Politik wünschen sie sich Unterstützung, etwa bei der Bildung industrieller Cluster und bei der Forschungsförderung.

Aus Sicht der Energiewirtschaft ließen sich mit batteriebetriebenen Fahrzeugen nicht nur neue Absatzmärkte für Strom erschließen. Sie könnten zudem eine wichtige Rolle beim Umbau der Energieversorgungsinfrastruktur spielen: Um das häufig schwankende Angebot von regenerativ erzeugtem Strom besser in das Versorgungssystem zu integrieren, könnten die Batterien von Elektroautos als Puffer genutzt werden. Allerdings sind solche Überlegungen noch Zukunftsmusik. In einem ersten Schritt geht es darum, eine umfassende Versorgung mit Ladestationen zu gewährleisten. Energiekonzerne und Autohersteller bieten hier bislang nur punktuelle Lösungen in einigen Metropolen an.

Auf der Suche nach einheitlichen Standards

Voraussetzung für den flächendeckenden Ausbau von Ladestationen sind einheitliche Industriestandards. In dieser Hinsicht sind die deutschen Hersteller kürzlich einen Schritt weitergekommen. Auf der Internationalen Automobilausstellung präsentierten sie im September einen gemeinsamen Stecker für das Laden der Batterie. Für diesen Stecker, der schnelles Laden mit hoher Spannung ermöglicht, wollen die Deutschen weltweit andere Hersteller gewinnen.

VDA-Präsident Matthias Wissmann hatte diesen ersten Schritt bereits als großen Erfolg herausgestellt: "Wenn wir weltweit Erfolg haben wollen, brauchen wir auch weltweit einheitliche Schnittstellen", hatte er auf der IAA gesagt. Milliardeninvestitionen in neue Antriebe und die damit verbundene Infrastruktur seien nur in einem Schulterschluss von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zu stemmen. Gerade bei der Elektromobilität wolle die deutsche Industrie ganz vorne dabei sein.

[von Klaus Stratmann, Handelsblatt.com]

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dum di du 03. Mär 2010

hehe ein uraltes Thread wieder unter recent dank mir :P Is t ja eig auch ein wichtiges...

Schäubi 20. Nov 2009

Allerdings wird im Moment noch um die Besetzung der Stelle des Beauftragten gerungen...

UCB 20. Nov 2009

Nabend, woher kommt der Strom? a) durch Erzeugung (da gibts halt mehrere Wege, ist nix...

Niemand2 20. Nov 2009

Bislang war die Zuständigkeit zersplittert, doch nun will Kanzlerin Angela Merkel mit...

äknj 20. Nov 2009

bin froh, dass die merkel da mal ein wenig druck macht und auf diesem sektor endlich was...

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