1Password 3 - ein Passwort für alles

Neue Version der Passwortverwaltung für Mac-Nutzer

Viele Websites und Dienste verlangen ein Log-in und damit ein Passwort. 1Password will helfen, bei einer Vielzahl unterschiedlicher Passwörter nicht den Überblick zu verlieren, und zugleich für sicherere Passwörter sorgen.

Anzeige

Ein Passwort für alles, lautet das Versprechen der Mac-Software 1Password. Dabei klinkt sich die Software in verschiedene Browser ein, so dass die Log-in-Daten beispielsweise aus Safari auch in Firefox zur Verfügung stehen. Nutzer können bequem zwischen verschiedenen Log-ins wählen und sich mit zwei Klicks auf einer Website einloggen.

Die Software zeigt auch an, wie sicher ein gewähltes Passwort ist und generiert auf Wunsch ein zufälliges Passwort mit vorgegebener Länge. Diese lässt sich auch mehrfach mit einem Klick in ein Formularfeld einsetzen, falls die im Rahmen der Registrierung notwendig ist.

 

Auch auf iPhone, iPod touch und Palm-Geräten stehen die Log-in-Daten bereit, denn die Software ist auch für diese Geräte verfügbar. Die Log-in-Daten gleicht 1Password zwischen Computer und iPhone ab. Künftig soll auch eine Synchronisation über des Netz möglich sein.

1Password selbst speichert die Log-in-Daten verschlüsselt ab, der Zugriff ist nur mit einem Passwort möglich - dem einzigen, was sich der 1Password-Nutzer noch merken muss. Auch vor Phishingversuchen soll 1Password Nutzer bewahren, denn die Log-in-Daten werden jeweils zu einer URL gespeichert und stehen nicht für ein Log-in auf gefälschten Seiten mit anderer URL zur Verfügung.

Die Software kann in verschiedene Browser und Programme integriert werden, darunter Safari, Firefox, Omniweb und NetNewsWire. Zudem steht 1Password als eigenständige Applikation zum Identitätsmanagement zur Verfügung. Ein Klick auf das jeweilige Log-in öffnet dann auch die entsprechende Website im Browser.

Darüber hinaus kann 1Password die Registrierung auf Webseiten vereinfachen, da mit einem Klick die eigenen Daten aus einer gewählten Identität in die entsprechenden Formularfelder eingetragen werden. Auch andere persönliche Daten lassen sich in 1Password an zentraler Stelle verschlüsselt speichern.

Die zentrale Speicherung von Log-in-Daten birgt sicherlich ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Erhält ein Angreifer Zugriff auf die in 1Password gespeicherten Daten, hat er damit nicht nur Zugriff auf alle Passwörter, er sieht auch, für welche Seiten Accounts existieren. Besser als oft praktizierte Alternativen, wie ein und dasselbe Passwort für mehrere Seiten zu verwenden, ist der Einsatz von 1 Password aber allemal.

Die jetzt veröffentlichte Version 3 wartet mit neuen Funktionen auf. So kann 1Password 3 beispielsweise genutzt werden, um Softwarelizenzen zu verwalten. Es akzeptiert Dateianhänge für die gespeicherten Datensätze, unterstützt Tags und bietet ein Bookmarklet für vereinfachte Log-ins auf iPhone und iPod touch. Mit 1PasswordAnywhere steht 1Password überall zur Verfügung, die gesamten Daten können in einem Browser angezeigt werden, sofern die entsprechende HTML-Datei auf dem jeweiligen Rechner verfügbar ist und das Masterpasswort bekannt ist.

1Password 3 ist für MacOS X als kostenlose Testversion unter agilewebsolutions.com/products/1Password verfügbar, die Vollversion kostet 39,95 US-Dollar.


Infokrieger 01. Dez 2009

@ich bins nicht: besorg dir doch ein Handy mit OS aus der Gegenwart und nicht so ein...

Infokrieger 01. Dez 2009

Theoretisch wäre es doch möglich, dass die Machen auf all meine Passwörter zugreifen...

randsom 22. Nov 2009

addon fuer firefox

Schlaumi 20. Nov 2009

... Hauptsache es ist kommt STATISCH. Was nutzt also der beste, cleverste und...

foobug 20. Nov 2009

Dir ist schon klar, was Phishing ist? ----Wikipedia---- Phishing werden Versuche genannt...

Kommentieren




Anzeige

  1. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  2. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  3. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  2. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  3. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  4. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  5. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  6. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  7. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  8. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  9. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  10. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Scaler: Xbox, streck das Bild!
Scaler
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel