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Telekom legt Festnetz- und Mobilfunksparten zusammenAußerordentliche Hauptversammlung soll der Fusion zustimmen
Die Deutsche Telekom legt ihr Festnetz- und Mobilfunkgeschäft zusammen. Darüber stimmen am 19. November die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung ab. Durch die Fusion der Geschäftsbereiche T-Home und T-Mobile ließen sich Kombiangebote leichter vermarkten und Services für Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand anbieten.
"Jetzt ist die richtige Zeit für die Zusammenführung des Mobilfunk- und Festnetzgeschäfts", sagte der Telekom-Vorstandsvorsitzender René Obermann. Dies ermögliche effiziente Planung sowie die Vereinfachung von Technik und Vorleistungsprodukten. Kunden mit Festnetz- und Mobilfunkvertrag bei der Telekom seien wesentlich treuer. Obermann: "Heute hat nur jeder fünfte unserer 29 Millionen Kundenhaushalte sowohl einen Festnetz- als auch einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom. Sollten wir von den übrigen Kunden auch nur ein Prozent als Doppelkunden gewinnen, kann unser Umsatz um bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr steigen." Mit der geplanten Zusammenführung des Deutschlandgeschäfts will die Telekom ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen global organisierten Telekommunikationsunternehmen, die Festnetz- und Mobilfunk integriert anbieten, verbessern. Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone und die spanische Telefónica haben in Deutschland diesen Schritt schon vollzogen. Im Telekom-Konzern sei beispielsweise die ungarische Magyar Telekom erfolgreich als integrierter Anbieter aktiv, sagte Obermann. Insgesamt erwartet er von der Ausgliederung mittelfristig positive Ergebniseffekte von bis zu 600 Millionen Euro. (asa)
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