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Beta von Silverlight 4 bringt umfangreiche NeuerungenSchneller, mit neuen Funktionen und auch für Google Chrome
Silverlight 4 wartet unter anderem mit einem neuen Drucksystem auf, das die Ausgabe von gedruckten Reports und Dokumenten unterstützt und eine virtuelle Druckvorschau bietet, unabhängig von dem auf dem Bildschirm gezeigten Inhalt. Zudem gibt es eine Reihe von Formularelementen mit mehr als 60 anpassbaren Komponenten, darunter die Richtextbox mit Hyperlinks und Bildern sowie die Masked Textbox für komplexe Validierungen. Die WCF RIA Services (Windows Communication Foundation)
bringen umfangreiche Netzwerkfunktionen mit, um mehrschichtige Applikationen samt Transaktionen und Paging von Daten zu entwickeln.
Die .Net Common Runtime (CLR) erlaubt es künftig, denselben kompilierten Code auf dem Desktop wie in Silverlight auszuführen. Visual Studio 2010 wird es zudem ermöglichen, Userinterfaces für Silverlight-Applikationen visuell zu erstellen. Darüber hinaus bringt Silverlight 4 neue Multimediafunktionen mit. Dazu zählen neue Animationseffekte für Applikationen, Unterstützung von Webcams und Mikrofonen sowie die lokale Aufzeichnung von Audio und Video. Daten lassen zudem sich per Drag-and-Drop in Silverlight-Applikationen einfügen und lange Listen können mit dem Mausrad gescrollt werden. Unterstützung für Google Chrome Microsoft erweitert mit Silverlight 4 auch die Browserunterstützung. Künftig wird neben Internet Explorer, Firefox, Opera und Safari auch Google Browser Chrome unterstützt. Auch soll Silverlight 4 schneller starten und Applikationen damit rund dreimal schneller laufen als mit Silverlight 3. Die Funktion Deep Zoom kann Hardwarebeschleunigung nutzen und es gibt auch Multitouch-Unterstützung. Dank Multicast-Networking sollen Unternehmen Kosten sparen, da Streams damit effizienter im eigenen Netz verteilt werden können. Für H.264 bietet Microsoft nun auch das Silverlight DRM basierend auf Playready an. Inhalteanbieter können darüber künftig auch unterbinden, dass die Inhalte über unsichere Verbindungen ausgegeben werden. Über den Browser hinaus Silverlight 4 erweitert auch die mit Silverlight 3 eingeführten Möglichkeiten, Applikationen außerhalb des Browsers laufen zu lassen: So kann HTML vom Server eingebettet und Nachrichten an den Desktop gesendet werden. Das DRM-System funktioniert künftig auch offline, so dass Nutzer geschützte Inhalte mit einer eingebetteten Lizenz auch ohne Internetzugang verwenden können. Silverlight-Applikationen erhalten die Möglichkeit, Dateien in Ordner wie Eigene Dateien oder Meine Musik beziehungsweise deren Pendants auf anderen Betriebssystemen zu speichern. Auch können andere Desktopapplikationen aus einer Silverlight-Anwendung heraus gestartet werden, beispielsweise um über Outlook eine E-Mail zu versenden oder Daten in Excel anzuzeigen. Die Automation via COM ist ebenfalls möglich, worüber sich Geräte wie USB-Smartcard-Reader einbinden lassen. Ein neues Userinterface erlaubt es, vom Nutzer weitergehende Rechte anzufordern, um aus der Standard-Sandbox von Silverlight auszubrechen. Die Tastatur kann nun auch im Vollbildmodus genutzt werden, was vor allem Kiosk-Applikationen zugute kommen soll. Erweiterungen im Netzwerkbereich erlauben den Zugriff auf Inhalte anderer Domains, ohne eine Security-Policy-Datei. Die Beta von Silverlight 4 steht für Entwickler zusammen mit den neuen Werkzeugen unter silverlight.net zum Download bereit. (ji)
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