Anzeige

Myspace will Onlinemusikservice Imeem kaufen

Social-Media-Dienst soll Rückgang bei der Nutzerschaft stoppen

Myspace will sich durch einen weiteren Zukauf verbessern. Diesmal steht Imeem auf dem Einkaufszettel, ein Social-Media-Dienst, der von früheren Napster-Beschäftigten gegründet wurde.

Anzeige

Myspace verhandelt über die Übernahme des Social-Media-Dienstes Imeem, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Das private Start-up aus San Francisco wurde 2003 gegründet und erhielt über 25 Millionen US-Dollar Risikokapital von Investoren.

Die Verhandlungen befänden sich noch in einem frühen Stadium, so die Zeitung. Ein Kernpunkt sei die Weiterbeschäftigung der Imeem-Mitarbeiter bei Myspace.

Imeem ist ein Social-Media-Dienst. Die Nutzer können Musik und Musikvideos hochladen, die Mitglieder als Stream abrufen. Jan Jannink, Mitbegründer der Plattform, hat wie einige der Imeem-Entwickler früher für Napster gearbeitet. Imeem-Gründer Dalton Caldwell kommt von VA Linux, einem der Vorläufer von Sourceforge. 2007 konnte Imeem Verträge mit den vier großen Musiklabels in den USA schließen, die gegen eine Werbeumsatzbeteiligung ihre Songkataloge für die Plattform freigaben.

Imeem hatte in den USA laut dem Reichweitenerfasser Comscore im Oktober (2009) 4,6 Millionen Unique Visitors, ein Rückgang um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Myspace verzeichnete im selben Zeitraum einen Besucherrückgang um 16 Prozent auf 64 Millionen Unique Visitors in den USA. Die Sparte des Eigners News Corp., zu der Myspace gehört, verzeichnete im letzten Quartal wegen sinkender Werbeeinnahmen einen Verlust.

Myspace hatte im August 2008 den Musik-Sharing-Dienst iLike übernommen. Der Myspace-Führung soll es dabei besonders um die beiden Firmengründer Ali und Hadi Partovi gegangen sein. ILike erlaubt Nutzern von sozialen Netzwerken wie Facebook, Orkut und hi5, Musikempfehlungen auszutauschen und verkauft Songdateien von Universal, Sony, Warner Music und EMI.


Haf 18. Nov 2009

imeem ist doch iirc dieser blöde Laden, der anywhere.fm aufgekauft und beim Integrieren...

bemerkenter 18. Nov 2009

Gehören doch beide zu News Corp. - heißt sowas nicht normalerweise Hausmitteilung?

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior PLM Development Ingenieur (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Großraum Stuttgart
  2. Methodenexperte (m/w) EAM
    Anovio AG, München, Ingolstadt, Erlangen
  3. SAP Anwendungsentwickler (m/w) HCM
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. IT-Bereichsleiter (m/w)
    über JobLeads GmbH, München

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Google Nexus 6P
    549,00€ statt 649,00€
  2. Geforce GTX 970/980/980Ti Grafikkarte kaufen und Rise of the Tomb Raider gratis erhalten
  3. MSI GTX 970 Gaming 4G inkl. Rise of the Tomb Raider
    325,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Daybreak Game Company

    Zombiespiel H1Z1 wird aufgeteilt

  2. Twitter

    Neue Sortierung der Timeline kommt

  3. Error 53

    Unautorisierte Ersatzteile sperren iPhone

  4. Escape Dynamics

    Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott

  5. Deutsche Bahn

    Wlan für alle ICE-Fahrgäste möglicherweise erst 2017

  6. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  7. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  8. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste

  9. Willkürliche Festsetzung

    Schwedische Regierung spottet über Assange

  10. IoT statt Smartphones

    Mozilla gibt Firefox OS schneller auf als erwartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus Strix Soar im Test: Wenn die Soundkarte vom Pixelbeschleuniger bespielt wird
Asus Strix Soar im Test
Wenn die Soundkarte vom Pixelbeschleuniger bespielt wird
  1. Geforce GT 710 Nvidias Einsteigerkarte soll APUs überflüssig machen
  2. Theremin Geistermusik mit dem Arduino
  3. Musikdienst Sonos soll ab Mitte Dezember Apple Music streamen können

Xcom 2 im Test: Strategie wie vom anderen Stern
Xcom 2 im Test
Strategie wie vom anderen Stern
  1. Vorschau Spielejahr 2016 Cowboys und Cyberspace
  2. Xcom 2 angespielt Mit Strategie die Menschheit retten

Verschlüsselung: Nach Truecrypt kommt Veracrypt
Verschlüsselung
Nach Truecrypt kommt Veracrypt

  1. Re: Falsch

    neustart | 01:59

  2. Re: "Wenn es auf Reisen ausfällt..."

    domemvs | 01:55

  3. Re: Komisch, dass Golem.de das nicht...

    M. | 01:53

  4. Re: Zweimal gekauft

    User_x | 01:45

  5. Re: Genial! Wenn meine Haustüre nicht auf geht...

    User_x | 01:37


  1. 14:45

  2. 13:25

  3. 12:43

  4. 11:52

  5. 11:28

  6. 09:01

  7. 21:49

  8. 16:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel