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Cloud-Computing: Microsofts Windows Azure CTP verfügbarAzure-Plattform soll im Januar 2010 fertig sein
Microsofts Chief Software Architect Ray Ozzie hat auf der Microsoft-Entwicklerkonferenz PDC09 den Start der Plattformen Windows Azure und SQL Azure bekanntgegeben. Die CTP-Version (Community Technology Preview) ist ab sofort für PDC-Teilnehmer verfügbar. Alle anderen, die an Windows Azure Interesse haben, können ab Anfang Januar 2010 mit der Cloud-Computing-Plattform arbeiten. Bezahlen müssen sie dafür zunächst noch nicht.
Das Bezahlsystem wird erst ab Februar in Betrieb genommen. Das gibt sowohl Microsoft als auch potenziellen Kunden die Möglichkeit, Windows Azure und SQL Azure zu testen. Ab Februar 2010 will Microsoft seine Dienste dann nach Verbrauch abrechnen, ähnlich wie Konkurrent Amazon mit seinen Webservices. Entwickler können Windows Azure und SQL Azure im Rahmen des überarbeiteten Softwareangebots MSDN Premium nutzen, das ein monatliches Kontingent von bis zu 750 Stunden Serverzeit sowie 10 GByte Windows Azure Storage und eine Million Speichertransaktionen pro Monat sowie Zugriff auf drei SQL-Azure-Datenbanken umfasst und in der MSDN Premium Subscription bereits enthalten ist. Microsoft investiert zudem in Entwicklungswerkzeuge für Anwendungen in privaten, gehosteten und öffentlich verfügbaren Clouds. Diese können mit Zusatzdiensten erweitert werden, beispielsweise Windows Server AppFabric Beta 1. Das Paket von integrierten Anwendungsdiensten ermöglicht Entwicklern die einfachere Installation und Verwaltung von Server- und Cloud-Applikationen. AppFabric kombiniert Hosting- und Cachingtechnologien mit Windows Azure AppFabric Service Bus und AppFabric Access Control, die zusammen ein konsistentes Angebot an Applikationsdiensten für Windows Server und Windows Azure bieten sollen. Die Windows Server AppFabric Beta 1 steht ab sofort zum Download zur Verfügung, die finale Version wird nächstes Jahr erhältlich sein. Weitere CTPs der Windows-Azure-Plattform AppFabric werden 2010 veröffentlicht, verspricht Microsoft. In Zukunft will Microsoft zudem virtuelle Systeme auf Windows Azure unterstützen, womit Kunden virtualisierte Infrastrukturen einfacher auf lokal installierten und Cloud-basierenden Systemen betreiben können. Die Windows Identity Foundation soll es Entwicklern zudem erlauben, einen sicheren und einfachen Zugang zu Cloud-basierten und lokal installierten Anwendungen zu realisieren. Details zu Windows Azure stehen unter microsoft.de/windowsazure zur Verfügung. In Deutschland will Microsoft Windows Azure auf einem Launch-Event am 26. November 2009 im Rahmen der CloudConf in Stuttgart vorstellen. (ji)
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