Test: Viel Virtuelles in Fedora 12 alias Constantine
Einfache Installation
Standardmäßig installiert sich Fedora auf LVM-basierten Partitionen mit Ext4 als Dateisystem. Dabei legt der Installer Anaconda eine Bootpartition an, Swap- und root-Partition residieren innerhalb des LVM-Volumes. Eine manuelle Partitionierung ist nach wie vor möglich. Auf unseren Testrechnern klappte die Installation mit den Standardvorgaben allerdings nicht auf Anhieb. Anaconda vergaß den Bootmanager zu installieren. Erst der Verzicht auf LVM-Volumes in der manuellen Partitionierung führte zum Erfolg.
Die Paketauswahl auf der DVD ist wie bisher eher auf professionelle Anwender und Entwickler zugeschnitten. Standardmäßig installiert werden das Büropaket Openoffice.org und der Gnome-Desktop sowie zahlreiche administrative Werkzeuge. Der Installer bietet zusätzlich die Paketgruppen Entwicklertools und Webserver an. Wer will, kann auch während der Installation durch eine selektive Paketauswahl von der DVD ein individuelles System zusammenstellen. Das Einbinden zusätzlicher Repositories bei der Installation bietet Anaconda ebenfalls an.
Mehr Software
Als Browser setzt Fedora auf Firefox 3.5.4, für E-Mails, Termine und Kontakte steht Evolution 2.28 zur Verfügung. Das Büropaket Openoffice.org wird in der Version 3.1.1 mitinstalliert. Audiodateien spielt Rhythmbox ab, für Videos zeigt sich Totem zuständig. Auch unter Fedora ersetzt Empathy Pidgin als standardmäßigen Instant-Messenger.
Die gut gefüllten Repositories bieten weitere Software zur Installation an. Dort findet sich beispielsweise Amarok in der Version 2.2. Um die Installation von Multimedia-Anwendungen zu erleichtern, wurde die Multimediagruppe unterteilt. In die Untergruppe "Erstellen" wanderten beispielsweise Editoren oder Notationsprogramme. Die Unterteilung findet sich nach der Installation auch im Anwendungsmenü wieder.
Für die schnelle Installation von Softwarepaketen aus dem Internet haben Entwickler ein Plug-in für den Browser integriert. Per einfachen Klick auf ein Softwarepaket im Browser startet automatisch der Download- und Installationsvorgang. Das Tool erinnert an den One-Klick Installer, wie er unter Opensuse verwendet wird.
Neues vom Netzwerk
Die neue Konfigurationssoftware Netcf und dessen Frontend Ncftool sollen künftig sämtliche Einstellungen zu Netzwerken in sich vereinen. Gegenwärtig können mit Nfctool Profileinstellungen vorgenommen werden, etwa das Zusammenfassen mehrerer Netzwerkkarten (Bonding) oder das Bridging, das virtuelle Netzwerkkarten mit reeller Hardware verbindet. Langfristig soll Netcf auch als Backend für den Networkmanager eingesetzt werden. Dort werden Konfigurationen momentan unter Verwendung des Policy-Kit-Frameworks mit Benutzerrechten ausgestattet.






Das ist wohl ein wenig übertrieben... Jedenfalls der erste Teil. Mir ist das...
auch ist eine verschluesselte uebertragung ("crypted") hier DRINGEND notwendig ...gott...
Oder einfach per dd auf dem USB-Stick parken, funzt einwandfrei!
Hi, bin damit relativ zufrieden. In KDE war/ist Fedora nie so gut wie KDE openSUSE, genau...
Hab mir Fedora 12 gerade installiert. Lief geschmeidig wie gehabt. Allerdings ist mir in...
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