Test: Mit Opensuse 11.2 macht KDE Spaß
Die Paketverwaltung Zypper wurde um einige Funktionen erweitert, etwa die Möglichkeit, Pakete aus dem Internet vor einer Installation zu speichern, oder um eine verbesserte Fehlerüberwachung beim Download. Setzt beispielsweise während des Downloads ein Server aus, sucht Zypper automatisch nach einer erreichbaren Alternative. Zudem wurde die Funktion eingebaut, das gesamte System per Kommandozeile im laufenden Betrieb zu aktualisieren.
Opensuse 11.2 bringt die Datenbank Mysql in der Version 5.1 mit. Die Datenbank legt nunmehr die Socket-Datei im Verzeichnis /var/run/mysql ab und die Berkely DB Storage Engine wurde entfernt. Samba setzt ab sofort auf die Passwortverwaltung tdbsam statt wie bisher auf smbpasswd. Eine Konvertierung ist per Kommandozeilenbefehl möglich.
Opensuse setzt stärker auf die Gemeinschaft
Viel Wert legt Opensuse wie bisher auf die aktive Gemeinschaft rund um Opensuse. Vor allem die Desktopteams profitierten bereits von der engen Zusammenarbeit mit Entwicklern aus der Community: Die Entwicklung an der Firefox-Integration in KDE sowie die Theme-Entwicklung für die KDE- und Gnome-Desktops erfolgte größtenteils dort. Die beiden Entwicklungszweige Factory und Maintenance stehen ab sofort auch für externe Entwickler offen, sie sollen stärker in die bereits bestehenden Teams eingebunden werden.
Neben der Installations-DVD in der 32- und 64-Bit-Variante können auch Live-CDs für beide Architekturen wahlweise mit dem KDE oder Gnome-Desktop heruntergeladen werden. Darüber hinaus gibt es auch eine Kaufversion. Der im Laden angebotene Karton enthält eine doppellagige DVD mit der 32- und 64-Bit-Variante sowie ein gedrucktes Handbuch. Er kostet 59,95 Euro. Zudem erhalten Käufer eine kostenlose telefonische Installationsunterstützung.
Fazit
Die reichlich veranschlagte Entwicklungszeit für Opensuse 11.2 hat sich gelohnt. Vor allem macht die stabile Version des KDE-Desktops jetzt richtig Spaß und die Anbindung wichtiger Nicht-KDE-Software in den Desktop sorgt für eine einheitliche Arbeitsumgebung. Das Konfigurationswerkzeug Yast bietet nach wie vor auch Laien die Möglichkeit, in die komplexe Systemverwaltung einzugreifen. Damit schafft Opensuse den Spagat zwischen Profi- und Einsteigersystem.
Der nächste Release - 11.3 - von Opensuse ist für Juli 2010 geplant, der Erscheinungszyklus ab sofort auf acht Monate gesetzt.
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(Open)Suse kann ja nicht fuer jeden schlecht sein, ansonsten wuerde es niemand...
mittlerweile muss man LINKS auf die Cashew klicken. Dann auf einen der Buttons zeigen...
"Köstliches Mahl" und "Haar in der Suppe". Sicher doch..
xD
Wohl noch nie Fedora probiert? ;)
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