Sharp: LCD-Technik für mehr Kontrast und Helligkeit

UV2A erlaubt präzisere Positionierung von Flüssigkristall-Molekülen

Mehr Kontrast und höhere Lichtdurchlässigkeit bei LCD-Panels für Fernseher soll eine UV2A genannte neue Technik von Sharp ermöglichen. Damit lassen sich Flüssigkristalle mit sehr hoher Präzision ausrichten.

Anzeige

Die UV2A-Technik basiert auf der Kombination von Sharps proprietären UV-Bestrahlungs- und Prozesstechnologien mit speziell entwickelten Materialien. Sie soll für eine UV-Licht-induzierte, vertikale Ausrichtung von Flüssigkristall-Molekülen in definierten Bereichen des Panels sorgen. So will Sharp in der Lage sein, die Flüssigkristalle auf wenige Pikometer genau zu positionieren. Und, so Sharp: Je besser die Ausrichtung der Flüssigkristall-Moleküle in einem LCD, desto größer ist der statische Kontrast und die Lichtdurchlässigkeit des Bildschirms.

Die UV2A-Technik gleicht einer komplexen Mikrostruktur, die von einer speziellen Polymerschicht stammt, mit der das Bildschirmglas überzogen ist, der sogenannten Alignment-Schicht. Die Polymerketten, die von der Oberfläche der Schicht abstehen, werden zur Bildung von Mikrorippen photometrisch ausgerichtet, wobei der vorher festgelegte Neigungswinkel der Rippen mit der Richtung des UV-Lichts übereinstimmt, durch das die Ausrichtung der Polymerketten induziert wird. Diese gerippte Mikrostruktur ermöglicht eine sehr genaue Steuerung der Ausrichtung von Flüssigkristall-Molekülen, so Sharp.

Diese präzisere Ausrichtung soll zum einen dazu führen, dass bei schwarz geschalteten Pixeln nahezu kein Licht mehr durch das Panel dringt, was das statische Kontrastverhältnis auf 5.000:1 erhöht und die Darstellung extremer Schwarzwerte ermöglicht. Zum anderen soll die Lichtdurchlässigkeit der LCDs um mehr als 20 Prozent steigen, was bei gleichem Hintergrundlicht zu helleren Bildern führt.

Sharp will die UV2A-Technik als Kerntechnologie zur Herstellung einer neuen Generation von LCD-Bildschirmen einsetzen. Konkrete Produkte wurden noch nicht angekündigt.


ei0r 12. Nov 2009

...wenn ich Fernsehen gucken will?

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    Medical Park AG, Berlin
  2. SAP-Projektmanager / Stellvertretender Leiter IT (m/w)
    RINGSPANN GmbH, Bad Homburg bei Frankfurt am Main
  3. Support Mitarbeiter für das Prozessmanagement (m/w)
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Data Analyst (m/w)
    Siemens AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ofcom

    Briten schalten den Pornofilter ab

  2. Erstmal keine Integration

    iOS 8 und OS X Yosemite sollen nicht parallel erscheinen

  3. Privacy

    Unsichtbares Tracking mit Bildern statt Cookies

  4. Oberster Gerichtshof

    Österreichs Provider gegen Internetsperren zu Kino.to

  5. Eigene Cloud

    Owncloud 7 mit Server-to-Server-Sharing

  6. Electronic Arts

    Battlefield Hardline auf Anfang 2015 verschoben

  7. Schlafmonitor

    Besser schlafen mit Sense

  8. Videostreaming

    Youtube-Problem war ein Bug bei Google

  9. Prozessor inklusive Speicher

    Kommende APUs mit Stacked Memory und mehr Bandbreite

  10. Statt Codeplex

    Typescript mit neuem Compiler auf Github



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Türen geöffnet: Studenten "hacken" Tesla Model S
Türen geöffnet
Studenten "hacken" Tesla Model S
  1. Model III Tesla kündigt günstigeres Elektroauto an
  2. IMHO Kampfansage an das Patentsystem
  3. Elektroautos Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  2. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent
  3. Project Zero Google baut Internet-Sicherheitsteam auf

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel