Nvidia veröffentlicht Raytracing-Engine OptiX

OptiX läuft derzeit nur auf Quadro FX und Tesla, künftig auch auf Fermi

Nvidia bietet seine Raytracing-Engine OptiX ab sofort zum Download an. Die zunächst als "Nvidia Interactive Raytracer" (NVIRT) vorgestellte Software ist kein Renderer, sondern ein Programm, das auf der Grafikkarte die Beleuchtung berechnet, die dann ein anderer Renderer übernehmen kann.

Anzeige

OptiX ist nicht in erster Linie für Spiele gedacht, sondern für die Integration in Anwendungen zur Darstellung von einzelnen, sehr komplexen 3D-Modellen. Autohersteller können so sehr realitätsnah beispielsweise einem potenziellen Kunden die Effekte von verschiedenen Lackierungen unter wechselnden Lichteinflüssen vorführen. Für Programme wie 3ds Max, Maya und AutoCAD gibt es bereits Umsetzungen auf Basis des NVIRT.

Dabei soll OptiX die Entwicklungszeit entsprechender Applikationen verkürzen, wobei diese von einer Beschleunigung durch Nvidias GPUs profitieren. Nvidia verspricht im Vergleich zur vorangegangenen OptiX-Generation eine Verdopplung der Geschwindigkeit. Details dazu hat Nvidia im Aufsatz Understanding the Efficiency of Ray Traversal on GPUs zusammengefasst.

Die jetzt verfügbare OptiX-Version läuft allerdings nur auf Nvidias Profi-GPUs der Serien Quadro FX und Tesla, soll künftig aber auf allen Geforce-GPUs auf Basis des kommenden Fermi-Chips laufen und damit Raytracing für Consumer-Applikationen ermöglichen.

Nvidia bietet OptiX kostenlos unter developer.nvidia.com an.


Devils Advocate 10. Nov 2009

Klar gibts Unterschiede, vor allem die Menge an Speicher die der Processingeinheit zur...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  4. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  2. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  3. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  4. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  5. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  6. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  7. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  8. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4

  9. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  10. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel