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Rechtsstreit um Skype offiziell beigelegtEinigung öffnet Firma Rechtssicherheit für weitere Entwicklung
Im Rechtsstreit der Firmengründer Niklas Zennström und Janus Friis, die den Verkauf Skypes an eine Investorengruppe verhindern wollen, wurde wie erwartet eine Einigung erzielt. Das gab das Voice-over-IP-Unternehmen bekannt.
Zennstrom und Friis können danach einen 14-prozentigen Anteil an Skype erwerben und ziehen in den Aufsichtsrat der Firma ein. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, es handele sich um eine "signifikante Finanzinvestitionen", hieß es lediglich. Am 1. September 2009 hatte eBay 65 Prozent an Skype an ein Konsortium von Finanzinvestoren verkauft, ohne dass die Gründer dabei zum Zuge gekommen wären. Zu der Gruppe von Venture-Capital- und Private-Equity-Unternehmen gehörten Index Ventures Management, Silver Lake, Andreessen Horowitz und Canada Pension Plan (CPP) Investment. Index Ventures, wo Mike Volpi als Partner in der Führung sitzt, scheidet nun aus dem Konsortium aus. Volpi soll laut Zennström und Friis Insider-Informationen genutzt haben, die er aus der Zusammenarbeit mit ihnen erlangt habe. Seit dem Frühjahr 2009 klagten Zennstrom und Friis zudem gegen eBay, weil die Firma mit Skype Rechte an Softwaretechnologien verletzen würde, die ihnen gehörten. "Alle Verfahren gegen eBay, Skype und die Investorengruppe werden eingestellt", hieß es weiter. Skype werde Eigentümer einer zuvor von Joltid, einem Unternehmen von Zennstrom und Friis, lizenzierten Software, was Skype die volle Kontrolle hinsichtlich seiner technologischen Zukunft sichere. (asa)
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