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Canon bekämpft Geisterbilder in der 7DFirmwareupdate für Spiegelreflexkamera
Ende Oktober 2009 wies Canon in einer Servicenotiz auf den Fehler hin. Die nach Herstellerangaben "kaum sichtbaren" Reste des Vorgängerfotos auf dem aktuellen Bild waren Gegenstand langer Diskussionen in Fotoforen. Die Fehler fallen stärker ins Auge, wenn die Bilder nachträglich bearbeitet werden, zum Beispiel wenn mit Hilfe einer Tonwertkorrektur Schatten aufgehellt werden.
Das Firmwareupdate auf Version 1.1.0 soll die Geisterbilder ausschalten. Wie der Fehler überhaupt zustande kam, ließ Canon offen. Einige Beispiele der Auswirkungen des Bildfehlers haben Nutzer des Dpreview-Forums online gestellt. Aus den Fotos, die vor dem Firmwareupdate aufgenommen wurden, können die Geisterbilder kaum entfernt werden, da sie häufig bildrelevante Details überdecken. Der CMOS-Sensor der EOS 7D von Canon kann bei voller Auslösung Bilder mit 18 Megapixeln aufnehmen. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei acht Bildern pro Sekunde. Nutzer spekulierten, dass diese Geschwindigkeit schlicht zu hoch ist und den Sensor überfordert. Das Firmwareupdate kann kostenlos von Canons Serviceseiten heruntergeladen werden. Es muss auf eine leere Speicherkarte kopiert und dann bei vollem Akku mit der Kamera geladen werden. Das genaue Vorgehen wird auf Canons Serviceseite beschrieben. Die Canon EOS 7D wird seit Anfang November 2009 verkauft. Das Kameragehäuse kostet ohne Objektiv rund 1.700 Euro. Im Paket mit dem Objektiv EF-S 18-135 IS soll sie 2.000 Euro kosten, mit dem EF-S 15-85 IS USM 2.300 Euro. (ad)
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