Twittertim.es - die Twitterzeitung

Personalisierte Zeitung aus getwitterten Links

Twittertim.es ist eine personalisierte Zeitung, in der der Nutzer Nachrichten findet, die seine Freunde für relevant halten. Gespeist wird die Zeitung über Links, die über den Mikrobloggingdienst Twitter verbreitet werden.

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Maxim Grinev liest nach eigenen Angaben keine Zeitung. Er ist sich aber sicher, dass er dennoch keine wichtige Nachricht verpasst. Über Twitter bekomme er alles Wichtige mit. sagte er kürzlich in einem Interview mit der Online Journalism Review. Doch jetzt hat Grinev selbst eine Zeitung gegründet, die Twittertim.es.

 

Die Nachrichtenquelle der Twittertim.es sind aber keine Korrespondentenberichte oder Agenturnachrichten, sondern Links zu Nachrichten, die über den Mikrobloggingdienst Twitter verbreitet werden. Den Inhalt der Zeitung stellt auch keine Redaktion zusammen, sondern letztlich der Leser selbst - besser gesagt: diejenigen denen er folgt, und die, die ihm folgen.

Erster und zweiter Kreis

Der Dienst analysiert, welche Links in einer Twittergemeinde verschickt werden und auf welche Themen sie verweisen. Er erkennt die Relevanz eines Themas daran, wie oft Links dazu gerade verschickt werden. Berücksichtigt wird dabei nicht nur, was der erste Kreis, also die Twitterer, denen der Nutzer selbst folgt, verbreitet, sondern auch die Tweets des zweiten Kreises - das sind jene, denen die Mitglieder des ersten Kreises folgen.

Aus diesen Themen erstellt Twittertim.es dann eine personalisierte Zeitung, die etwa alle halbe Stunde aktualisiert wird. "In der großen Masse an täglichen Nachrichten sind die interessantesten, über die jene diskutieren, denen man folgt, also Freunde, angesehene Persönlichkeiten oder Prominente, die man bewundert. Das ist der beste Filter", erklärt Grinev in einem Video auf der Website.

Der Leser als Redakteur

Um das System zu füttern, bietet Twittertim.es eine "Retweet"-Funktion. Durch einen Klick kann der Nutzer seinerseits eine Nachricht, die er interessant findet, weiterverbreiten. Zudem sei jeder Beitrag namentlich gekennzeichnet, so dass der Nutzer auf diese Weise auch interessante Menschen finden könne, denen er dann folge, sagt Grinev.

Das Projekt, das seit September in einer Betaversion läuft, ist entstanden im Rahmen eines Projekts zum Aufbau einer semantischen Suchmaschine. Als Appetithappen hat Grinev auf der Seite die persönlichen Twitterzeitungen einiger Prominenter veröffentlicht, darunter die von Esther Dyson, des Verlegers Tim O'Reilly und die des Autors und Bloggers Jeff Jarvis.


Schweizer... 06. Nov 2009

Wo ist das Problem? Damit kann man gut sein Englisch trainieren. Außerdem ist Malcolm in...

Siga9876 06. Nov 2009

Computer/Konsolen-Spiele sind für Deine Verwandten auch nicht unbedingt eine sinnvolle...

Avalanche 06. Nov 2009

v.a. nicht, wenn die Autoren der Tweets dann anfangen Nutzungsgebühren für ihre Inhalte...

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