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Globalfoundries will AMD-GPUs in 28 nm herstellenErste SRAMs in neuer Strukturbreite funktionieren
Seit AMD seine Chipfabriken mit Hilfe staatlicher arabischer Investitionsgesellschaften ausgelagert hat, werden sie von dem neuen Unternehmen Globalfoundries geführt. Da Chiphersteller ihre Fabriken nach dem Jahr seit Firmengründung nummerieren, heißt das Dresdener Werk nun "Fab 1". Gegründet wurde es von AMD mit der Fab 30, später um Fab 36 erweitert, und die erste Produktionslinie später in Fab 38 umbenannt.
Derzeit ist AMD in Dresden unter anderem damit beschäftigt, neue Produktionsprozesse mit "bulk silicon" serienreif zu machen. Das bisherige Verfahren mit SOI-Wafern (silicon on insulator) wird weiter für die AMD-Prozessoren eingesetzt. Es ist aber für die Auftragsfertigung von anderen Chips nicht nötig, bulk silicon ist dafür ausreichend und deutlich billiger. Bei den SOI-Chips bereitet Globalfoundries den Umstieg von 45 zu 32 Nanometern vor, im Bulk-Bereich stehen 40 Nanometer an. In dieser Strukturbreite wollen die ersten Kunden von Globalfoundries, ARM und STMicro, bereits Produkte herstellen lassen. ARM ist zudem Technologiepartner für die Entwicklung von SoCs. Danach erfolgt der Umstieg auf 28 Nanometer. Die Foundries sind bei den Strukturbreiten den Prozessorherstellern immer einige Nanometer voraus, TSMC stellt beispielsweise - wenn auch noch mit Problemen - GPUs in 40 nm für AMD und Nvidia her. Mit 28 Nanometern will Globalfoundries dann auch AMDs Grafikabteilung für sich gewinnen. Udo Nothelfer, nach Hans Deppe neuer Leiter der Fab 1, sagte in Dresden über den 28-nm-Prozess: "Das ist der Grund, warum wir da so viel Druck machen, weil wir damit mit ATI ins Geschäft kommen wollen.". Wann das so weit sein könnte, gab Nothelfer nicht an. Ob der traditionell anstehende Die-Shrink der Radeon-5000-Serie schon bei Globalfoundries vollzogen wird, ist also noch nicht entschieden. (nie)
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