Sicherheitsloch im SSL-Protokoll
Fehler bei der Neuaushandlung von TLS-Parametern
In den Protokollen SSL und TLS wurde ein Sicherheitsloch gefunden, das für Man-in-the-Middle-Attacken ausgenutzt werden kann. In verschlüsselte Verbindungen können Angreifer somit eigene Inhalte einschleusen.
Das Sicherheitsleck tritt bei der erneuten Aushandlung der Parameter für eine bestehende TLS-Verbindung auf, berichtet Marsh Ray von Phonefactor. Der Fehler wurde bereits Anfang August 2009 gefunden, aber Ray wollte weitere Untersuchungen zu der Sicherheitslücke vornehmen. Die Ergebnisse dieser Arbeit stellt Ray in einem Zip-Archiv zur Verfügung.
Das SSL-Protokoll wird bei HTTPS-Verbindungen sowie beim Zugriff auf E-Mail-Postfächer via IMAP oder POP3 verwendet. Ein Angreifer könnte bei einem Angriff per Webbrowser eine HTTPS-Verbindung abfangen und dem Client dann eine vermeintlich vertrauensvolle Quelle vorgaukeln. Damit könnten vertrauliche Daten in fremde Hände gelangen.
Für OpenSSL hat Ben Laurie bereits einen Patch veröffentlicht, der allerdings den Fehler nicht direkt beseitigt. Stattdessen wird die Neuaushandlung der TLS-Parameter verhindert.





Ich hab den Text (gottseidank) nicht gelesen - und diese Worte bestätigen meine Vermutung.
Schoen, dass wir das jetzt geklaert haben. Si tacuisses, philosophus mansisses.
Dann ist dein Wissenstand daneben. Der Witz an der Schlüsselaushandlung (bspw. nach...
Neuaushandlung der TLS-Parameter verhindert. dieses ist aber ab und zu, je nach anwender...
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