HDI-US: 3D-Laserfernseher ab 2011 in Serienproduktion

Den Anfang machen 100-Zoll-Rückprojektionsgeräte

Der amerikanische Hersteller HDI-US arbeitet an 3D-Laserfernsehern mit Bilddiagonalen bis 120 Zoll. Konkurrent Mitsubishi erreicht mit seiner Laservue-Serie weiterhin nur 65 Zoll und mit 120 Hz nur ein Drittel der Bildwiederholfrequenz.

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Die Technik von HDI-US ist dabei ebenso wie die von Mitsubishi ganz anders als die der nie marktreif gewordenen Laserfernseher des gescheiterten deutschen Herstellers Schneider AG. Anstatt das Bild mittels Laser zu "malen", dienen Laser nur als Lichtquellen für LCoS-Chips (Liquid Crystal on Silicon). Diese werden mit LED- oder Xenon-Lichtquellen auch in Projektoren anderer Hersteller eingesetzt.

Mitsubishi setzt bei seinen Laservue-Rückprojektionsfernsehern auf Laserlichtquellen in Verbindung mit der DLP-Technik von Texas Instruments. Der Begriff Laserfernseher ist damit bei beiden Herstellern eher ein Marketinggag, da es sich nicht um eine wirklich neue Displaytechnik handelt. Aus ähnlichen Gründen wehrt sich Panasonic derzeit auch dagegen, dass sich der Begriff des LED-Fernsehers festsetzt, da es sich weiter um LCDs handelt, nur eben mit LED-Hintergrundbeleuchtung.

Mitsubishi bekommt ab Ende 2010 Konkurrenz

Losgehen soll es bei HDI-US ab Ende 2010. Dann will de Hersteller die ersten handgefertigten Laser-Rückprojektionsfernseher mit 100-Zoll-Bilddiagonale, Full-HD-Auflösung (1080p), 360-Hz-Bildwiederholfrequenz und großem Farbraum (200 Prozent NTSC) verkaufen - zum Stückpreis von 50.000 US-Dollar.

Mit dem Weg in die Serienproduktion, die Technikchef Chris Stuart für 2011 erwartet, sollen die Preise dann auf 10.000 bis 15.000 US-Dollar sinken. Geplant sind auch 80- und 120-Zoll-Bilddiagonalen sowie Frontprojektoren.

Kleinere Bilddiagonalen lohnen sich aufgrund der Herstellungskosten nicht. Außerdem komme die 3D-Darstellung auf großen Bildschirmen besser zur Geltung.

Laserdioden als Lichtquellen

HDI-US setzt auf eine 3-Watt-Lichtquelle, in der drei Laserdioden für rotes, grünes und blaues (RGB) Laserlicht stecken. Die drei Farben werden über getrennte Glasfaserkabel zur Optikeinheit gesendet. Die Optik verbindet das Licht, teilt es in zwei Signale auf und gibt diese über zwei LCoS-Einheiten auf dem Rückprojektionsbildschirm wieder.

Die LCoS-Einheiten basieren auf einem HDI-US-eigenen Design und werden in Japan gefertigt. Auch die grünen Laserdioden fertigt HDI-US selbst und hat Lieferverträge mit Herstellern von blauen und roten Laserdioden.

Im 3D-Modus wird das Bild in Kombination mit Shutterbrillen für jedes Auge abwechselnd dargestellt. Im 2D-Modus sind ebenfalls beide LCoS aktiv, sie liefern dann gleichzeitig das gleiche Bild und erzielen zusammen eine höhere Leuchtstärke - es soll dann doppelt so hell wirken.

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Pathfinder 04. Nov 2009

Wie sieht es eigentlich aus mit 3D, Shutter-Brille und Projektor ? Liefern die genannten...

blablub 04. Nov 2009

"360 Hz pro Auge [...] 360 Vollfarbbilder pro Sekunde pro Auge." Ähm... was? Was soll...

Siff 04. Nov 2009

Ganz einfach wenn du mit nem Laser-TV Starwars kuggs, biste tot !

Besserwisser01 04. Nov 2009

Weil hier schon alle vergessen haben wie ein Röhrenmonitor funktioniert, und so kann man...

Siga9876 03. Nov 2009

Wie tief sind die Dinger ? Das sind ja keine TFTs/LCDs/... die eine Handbreit oder dünner...

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