Mit dem Xeon W3565 bringt Intel das Workstation-Pendant zum Core i7 960 auf den Markt. Die neue CPU ist für Rechner mit einem Prozessorsockel vorgesehen und so günstig, dass einige andere Nehalem-Xeons bald billiger oder abgeschafft werden dürften.
Der Xeon W3565 läuft mit nominal 3,2 GHz und kommt per
Turbo-Boost auf bis zu 3,46 GHz, wenn nicht alle seiner vier Kerne ausgelastet sind. Damit und mit seiner TDP von 130 Watt entspricht er dem
Core i7 960. Wie dieser kostet er auch für PC-Hersteller und Wiederverkäufer in 1.000er Stückzahlen 562 US-Dollar.
Der gleiche Preis gilt aber laut
Intels aktueller Preisliste auch für die Xeons W3550 (3,06 GHz) und W3540 (3,06 GHz), die ansonsten die gleichen Eckdaten aufweisen. Dazu gehört - wie bei allen kleineren Nehalems für den Sockel 1136 - ein QPI-Bus zur Anbindung des Chipsatzes, der nur 4,8 GT/s erreicht. Nur zwei Nehalem-Xeons der Serie, der W3580 (3,33 GHz) und der W3570 (3,2 GHz), kommen auf 6,4 GT/s und können bei vielen PCI-Express-Karten leichte Vorteile
bringen.
Wie alle
Nehalems der ersten Generation kann der in die CPU integrierte Speichercontroller des neuen Xeon über drei Speicherkanäle maximal 24 GByte DDR3-Speicher ansprechen. Die neueren Nehalems der Serie Core i7 800 und Xeon 3400 kommen mit zwei Speicherkanälen höchstens mit 16 GByte zurecht. Laut Intel wird die neue CPU ab sofort ausgeliefert.
(nie)
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