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Klage gegen Barnes & Noble wegen E-Book-ReaderSpring Design wirft Buchhandelskette Ideenklau vor
Nook, der E-Book-Reader von Barnes & Noble, unterscheidet sich vom Design her entscheidend von seinem Konkurrenten: Das Gerät hat zwei Bildschirme, ein E-Ink-Display mit acht Graustufen zum Lesen und ein farbiges LC-Display zur Navigation. Allerdings erhebt das kalifornische Unternehmen Spring Design den Anspruch, diese Gestaltung ersonnen zu haben, und hat Barnes & Noble verklagt.
Das Unternehmen habe bei einer Reihe von Treffen mit Vertretern von Barnes & Noble die Entwürfe für den eigenen E-Book-Reader, der unter dem Namen Alex auf den Markt kommen wird, vorgestellt. Barnes & Noble hätte sich vorab zur Vertraulichkeit verpflichtet, so Spring Design. In den Besprechungen hätten sich hochrangige Mitarbeiter der Buchhandelskette sehr positiv über die Ideen und Entwürfe der Kalifornier geäußert. Designs in gutem Glauben gezeigt "Wir haben Barnes & Noble das Design des E-Book-Readers Alex in gutem Glauben und mit der Absicht gezeigt, bei einem überlegenen Konzept mit zwei Bildschirmen zusammenzuarbeiten", erklärte Eric Kmiec, Vertriebs- und Marketingchef bei Spring Design. Das Unternehmen habe Klage eingereicht, um sein geistiges Eigentum zu schützen. Spring entwickelt nach eigenen Angaben seit 2006 an dem E-Book-Reader Alex, der wenige Tage vor dem Nook vorgestellt wurde. Tatsächlich sehen sich die beiden Geräte verblüffend ähnlich. Auch das Betriebssystem, das von Google entwickelte Android, ist gleich. Als vor der offiziellen Vorstellung des Nook Fotos des Geräts im Netz aufgetaucht waren, hatten US-Medien darüber spekuliert, ob Spring an der Entwicklung des Nook beteiligt gewesen sei. Das hatte Spring aber verneint. (wp)
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