Die PhysX-Karten sind zurück

EVGA kombiniert GTX-275 und GTS-250 auf einer Karte

Auf Basis einer GTX-295 - aber zum kleineren Preis - bietet EVGA in den USA eine Karte an, die einer GTX-275 in der Grafikleistung entspricht. Zusätzlich sitzt noch die GPU einer GTS-250 auf dem Board, die aber nur für PhysX-Berechnungen vorgesehen ist. Das passende Spiel wird gleich mitgeliefert.

Anzeige

Mit einer Kampagne für virales Marketing hatten EVGA und Nvidia im Vorfeld der Markteinführung der mit vollem Namen "EVGA Geforce GTX 275 CO-OP PhysX Edition" genannten Karte auf das Produkt hingewiesen. Pünktlich zu Halloween am vergangenen Wochenende wurden die durch manche Webseiten schon herbeispekulierten Spezifikationen dann veröffentlicht.

Die Karte basiert auf der Platine der aktuellen GTX-295, bei der auf einem Träger zwei Grafikprozessoren Platz finden. Für die Grafik dient bei der EVGA-Karte ein Modell mit GT200b-Architektur und 240 Rechenwerken, wie es auch auf der GTX-275 zu finden ist. Die Takte sind mit 633, 1.296 und 1.134 MHz für GPU, Kerne und Speicher auf dem Niveau der Referenzwerte, nur die Rechenwerke sind etwas langsamer getaktet.

Die Platine der GTX-295 bietet sich für eine derartige Konstruktion unter anderem an, weil sowohl GTX-295 als auch GTX-275 896 MByte GDDR3-Speicher vorsehen, damit ist die EVGA-Karte auch bestückt. Nicht ganz so einfach war offenbar die Einbindung der zweiten GPU: Kommt der für die Grafik gedachte GTX-275 noch auf 448 Datenleitungen für den Speicher, so sind es bei dem G92b-Chip mit 192 weniger als die Hälfte. Folglich kann dieser Prozessor nur auf 384 MByte zugreifen. Eigentlich sind für die GTS-250, die Nvidia durch eine Umbenennung der 9800 GTX definiert hatte, 1 GByte Speicher vorgesehen.

Die Takte des für PhysX gedachten Chips liegen mit 783, 1.836 und 1.100 MHz für GPU, Rechenwerke und Speicher genau bei den Referenzwerten von Nvidia. Im Referenzdesign ist auch der Kühlkörper gehalten. Der GT200b sitzt näher an der dem Slotblech entfernten Kante, seine Abwärme wird also zu einem Großteil ins Gehäuse geblasen. Ebenso sind auch eine achtpolige und eine sechspolige Strombuchse vorhanden, wie bei der GTX-295. Die "Board-Power" gibt EVGA bisher nicht an, empfiehlt aber ein 600-Watt-Netzteil. Bei der GTX-295 liegt dieser Nvidia-Richtwert bei 289 Watt.

Die beiden GPUs der EVGA-Karte sind über einen PCIe-Switch verbunden, können aber dennoch nicht gemeinsam ein Bild erzeugen. Nvidia erlaubt die Kopplung per SLI nur für GPUs desselben Typs, auch die gleiche Serie ist nicht erlaubt - bei GT200b und G92b wie hier wäre das ohnehin nicht möglich. Folglich soll sich der G92b nur um PhysX-Berechnungen kümmern, die aber bisher nur in wenigen Spielen Verwendung finden.

Ein solches ist "Batman: Arkham Asylum", das der neuen Karte auch beiliegt. Deren Kühler ist mit Motiven aus dem Spiel verziert. Mit dieser Ausstattung kostet die Karte in EVGAs Onlineshop rund 350 US-Dollar plus der örtlichen Steuern, eine Preisempfehlung in Euro gibt es noch nicht.


IhrName9999 04. Nov 2009

"Im Jahr 2009 wurde temporär das Ziel verfolgt, gängige GPUs mittels leistungsstarker...

IhrName9999 04. Nov 2009

1) man kann keine PhysX-Karten mehr kaufen 2) "Physix" kennt niemand ausser dir 3...

IhrName9999 03. Nov 2009

"Folglich kann dieser Prozessor nur auf 384 MByte zugreifen" Über diesen Satz einmal...

Clown 03. Nov 2009

Meine 9800GTX+ ist schon so lang, dass ich das Festplattengehäuse davor abbauen musste...

werauchimmer 03. Nov 2009

Nö. Aber rumfrickeln muß man am PC trotzdem immer. DAS ist jetzt mal eher grob falsch...

Kommentieren




Anzeige

  1. Datenbankadministrator (m/w)
    Koch, Neff & Volckmar GmbH, Stuttgart
  2. Mitarbeiter (m/w) Logistik / Zoll im Bereich Beschaffung
    Martin Bauer GmbH & Co. KG, Vestenbergsgreuth (Großraum Nürnberg)
  3. Software - Programmierer (m/w)
    BEEWEN GmbH & Co. KG, Siegen
  4. Senior Network Engineer - Voice Projects (m/w)
    Bayer Business Services GmbH, Leverkusen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android Wear

    Asus bringt Zenwatch zur Ifa

  2. iWatch

    Apple plant angeblich Wearable zum 9. September

  3. Wartungspanne

    Totalausfall bei Time Warners Internetzugängen

  4. AGB

    Amazon.de verschlechtert Bedingungen für Kreditkarte

  5. Rockstar Games

    GTA 5 wird zu groß für 12-GByte-Playstation

  6. Nach 36 Jahren

    Bundesdatenschutz wird unabhängige Behörde

  7. Lumina

    PC-BSD zeigt Fortschritte des eigenen Desktops

  8. Cloud

    Niedrigerer Preis und neue Funktionen bei Dropbox

  9. Dragon Age Inquisition

    Multiplayer mit Mikrotransaktionen

  10. Vorwurf

    Uber bekämpft Konkurrenten mit schmutzigen Methoden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel