Absatz der Playstation 3 hat um rund 33 Prozent zugelegt
Unterhaltungskonzern Sony mit Verlusten im letzten Geschäftsquartal
Die Einführung der neuen Modellvariante "Slim" und der niedrigere Preis haben der Playstation 3 offenbar gut getan: Rund 33 Prozent mehr Konsolen hat Sony im letzten Geschäftsquartal verkauft. Trotzdem ist der Umsatz des Geschäftsbereichs stark zurückgegangen.
Die Networked Products & Services Division von Sony - zu der das Geschäft mit der Playstation, mit Spielen und mit Vaio-PCs gehört - hat im letzten, am 30. September 2009 beendeten Geschäftsquartal rund 24,2 Prozent weniger Umsätze erzielt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Er lag nun bei 352,6 Milliarden Yen (rund 2,62 Milliarden Euro). Gründe sind laut Sony Rückgänge beim Geschäft mit PCs und Spielen sowie ungünstige Wechselkursverhältnisse.
Das alles hat zu deutlich gestiegenen Verlusten im Geschäftsbereich geführt: Waren es im Vorjahresquartal noch 40,6 Milliarden Yen (301 Millionen Euro) minus, standen nun rote 58,8 Milliarden Yen (437 Millionen Euro) in den Büchern.
Die Playstation 3 konnte dagegen zulegen: Der Absatz stieg auf 3,2 Millionen Geräte weltweit, im Vorjahresquartal waren es noch 2,4 Millionen. Das dürfte vor allem an der Einführung der neuen Version 'Slim' und der damit einhergehenden Preissenkung liegen. Weniger erfolgreich lief es für die Playstation Portable: Trotz der neuen PSP Go sanken die Absätze von 3,2 Millionen auf 3 Millionen Stück. Immer mehr baut die Playstation 2 ab: Im Vorjahreszeitraum konnte Sony noch 2,5 Millionen Exemplare an den Spieler bringen, nun waren es noch 1,9 Millionen.
Über alle Geschäftsfelder hinweg verbuchte Sony Umsätze von 1,66 Billionen Yen (12,3 Milliarden Euro) - im Vorjahresquartal konnte der Konzern noch rund 2 Billionen Yen (14,8 Milliarden Euro) realisieren. Der Nettoverlust lag bei 26,3 Milliarden Yen (195 Millionen Euro), ein Jahr zuvor konnte das Unternehmen noch über ein Plus von 20,8 Milliarden Yen (154 Millionen Euro) berichten. Sony sieht sich trotzdem auf dem Weg der Besserung: Ohne Restrukturierungskosten wäre das operative Ergebnis positiv ausgefallen.







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