Unsichere Passwörter bei Libri.de
Standardpasswörter von Buchhändlern ließen sich leicht erraten
Libri.de muss die zweite Datenpanne in nur wenigen Tagen einräumen. Nachdem zunächst zahlreiche Rechnungen offen im Netz standen, erlaubten nun unsichere Standardpasswörter den Zugriff auf diverse Accounts von Buchhändlern.
Wieder einmal wurden Netzpolitik.org Informationen über Schwachstellen im Onlinesystem von Libri zugespielt. Die aktuelle Lücke erlaube den vollen Zugriff auf Accounts von Buchhändlern, sofern diese das von Libri.de vergebene Standardpasswort nicht geändert haben.
Das Problem: Libri setzt bei den Standardpasswörtern auf eine fortlaufende Nummerierung: Anhand der Daten eines Shops, die Netzpolitik vorlagen, ließen sich so die Standardpasswörter anderer Shops leicht erraten.
Auch wenn die Shopbetreiber sicherlich eine gewisse Mitschuld trifft, hätte Libri keine derart leicht zu erratenden Passwörter vergeben dürfen. Immerhin hat das Unternehmen auf die erneute Datenpanne rasch reagiert.
Umgehend nach Eingang eines Hinweises von Netzpolitik.org gegen 13 Uhr wurde der Zugriff auf das betroffene Content-Management-System gesperrt und im Laufe des Nachmittags alle Passwörter neu gesetzt. Da die Passwörter verschlüsselt in der Datenbank liegen, ließ sich nicht herausfinden, welche Accounts unsichere Passwörter verwenden. Zudem muss künftig das Passwort beim ersten Log-in geändert werden.






ISO 9000 ist ja auch keine Produktprüfung, sondern eine Managementsystemprüfung, da geht...
Wenn Du wirklich an Nachrichten interessiert wärst, wäre Dir aufgefallen, das alle nur...
Das sind Entscheidungen die man treffen muss. Und man sollte sich über die Folgen klar...
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