RTL und Vox bald in HD - und fast niemand kann es sehen

HDTV-Angebote starten am 1. November 2009, aber bisher kaum Empfangsgeräte

Ab dem 1. November 2009, also dem kommenden Wochenende, strahlen RTL und Vox ihr Programm auch hochauflösend aus. Insbesondere US-Serien sollen dann in nativem HD gezeigt werden, es kann sie nur kaum jemand sehen, weil es bisher nur einen Receiver dafür gibt.

Anzeige

Am kommenden Wochenende will die RTL-Gruppe als erster Anbieter Sendungen über die von Astra ins Leben gerufene Plattform HD+ ausstrahlen. Im Januar 2010 sollen dann Pro Sieben und Sat 1 folgen - alles noch bevor ARD und ZDF im Februar 2010 zu den Olympischen Spielen ihren Regelbetrieb für HDTV aufnehmen.

Wie bereits berichtet, sind die technischen Voraussetzungen für HD+ jedoch immer noch unklar. Sechs HD+-Receiver sind für 2009 angekündigt, aber bisher nicht erhältlich. Fest steht nur, dass das Angebot verschlüsselt ist, was man auch seit Anfang Oktober mit "RTL HD" und "Vox HD" auf den Astra-Satelliten feststellen kann. Die Daten dafür: 10.832 MHz, horizontale Polarisation, 8PSK, Symbolrate, 22000, FEC 2/3. In der Regel reicht die Eingabe von Frequenz und Polarisation, damit ein Receiver einen neuen Sender findet.

Zu sehen gibt es dann aber bei bisherigen HDTV-Receivern von RTL HD und Vox nichts. Nach dem Kenntnisstand von Golem.de existiert bisher kein frei verkäuflicher Receiver, der ab Werk HD+ beherrscht. Nach der ersten Ankündigung der Plattform hatte es von Receiverherstellern geheißen, dass es herstellerspezifische Entschlüsselungsmodule, sogenannte CAMs, samt passenden Smartcards für bereits erhältliche Receiver geben solle. Diese "Legacy-Module" sind aber bisher nicht erschienen.

Auch das wäre aber nur ein Zugeständnis gewesen, denn eigentlich ist für HD+ auch der neue Common-Interface-Standard CI-Plus vorgesehen. Dieser sieht, anders als das bisher übliche Common Interface, Einschränkungen bei Aufnahme und Spulen von Aufzeichnungen vor, welche die Sender über Flags in den ausgestrahlten Daten steuern können. Denkbar ist so beispielsweise, dass eine Sendung aufgenommen werden kann, eine andere aber nicht, oder dass eine Aufzeichnung bei Wiedergabe das Spulen über Werbeblöcke hinweg verhindert.

Als bisher einziger Receiverhersteller kündigte Humax am vergangenen Montag, dem 26. Oktober 2009, ein Firmwareupdate für den Receiver "HD-Fox" an, das am darauffolgenden Tag ausgestrahlt werden sollte. Dieses Gerät verfügt nicht über Aufnahmefunktionen - seine USB-Buchse ist funktionslos -, aber über einen integrierten Smartcard-Reader.

Die nötige Smartcard sollen Besitzer des HD-Fox über die Webseite MyHumax.de gegen Eingabe der Seriennummer des Receivers bestellen können. Wie Astra Mitte Oktober 2009 bestätigte, soll der Empfang der Programme in den ersten zwölf Monaten kostenlos möglich sein und danach 50 Euro im Jahr kosten.

RTL und Vox bald in HD - und fast niemand kann es sehen 

spanther 10. Dez 2009

Bei diesen Lebensbedingungen und "Erfolgsaussichten" als auch "Zukunftsblicken" wundert...

Michael.F 11. Nov 2009

Es gibt doch Probleme mit dem Update. Seitenverhälnisse passen bei Full HD nicht. Ist bei...

Michael. F 11. Nov 2009

Es gibt doch Probleme mit dem Update. Seitenverhälnisse passen bei Full HD nicht. Ist bei...

spanther 03. Nov 2009

OMG... Kennst du denn auch nichts anderes als Sat1 und RTL? ;) Guck Kabel1 gefälligst...

spanther 03. Nov 2009

LOL? :D Klar! Wenn der User sich dann spätestens beim Umschalten fragt warum das denn...

Kommentieren


TechBanger.de / 02. Nov 2009

News-Recycling am Wochenende

stohl.de / 30. Okt 2009

HD+ startet und keiner schaut zu



Anzeige
  1. IT Ingenieur/-in Fachgebiet Desktop Basic
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen
  2. Administrator Datenbanksysteme (m/w)
    DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gemeinnützige GmbH, Baden-Baden
  3. Softwareentwickler Logistik- und Prozessautomation (m/w)
    Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH, München
  4. SW-Entwickler / Consultant im Bereich Modelbasierte Entwicklung (m/w)
    Continental AG, Regensburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück!"

  2. Anstößige Animationen

    Cinemagram-App wieder in Apples App Store

  3. PGP vs. Geheimdienste

    "PGP ist weiterhin sicher"

  4. Bang! Lamp

    Eine Designlampe zum Abknallen

  5. Google Maps

    Behörde verschleudert Bundesdaten an Google


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 383 | letzter Beitrag 13:28 Uhr

  2. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr

  3. Kommentare: 212 | letzter Beitrag 13:15 Uhr

  4. Kommentare: 180 | letzter Beitrag 12:20 Uhr

  5. Kommentare: 125 | letzter Beitrag 24.05. 18:01

Mehr


  1. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"

  2. Test HTC One XL

    Smartphone-Leichtgewicht mit LTE

  3. Gerücht

    Spiele-Streaming kommt auf die Playstation

  4. Owncloud Inc.

    "Wir sind kein Serviceprovider"

  5. Street View

    US-Abgeordnete fordern Untersuchung der WLAN-Datensammlung

  6. Schadsoftware

    Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

  7. Project Glass

    Videoaufnahme mit der Google-Brille

  8. Bernd Schlömer

    Piratenchef darf im Dienst weder mailen noch twittern

  9. Toshiba AT300

    10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4

  10. Kingdoms of Amalur

    38 Studios entlässt alle Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Facebook-Alternativen: Netzwerke aller Länder, vereinigt euch!
Facebook-Alternativen
Netzwerke aller Länder, vereinigt euch!

Sich mit Freunden vernetzen, auch wenn sie andere Netzwerke nutzen - das versucht das Projekt Social Swarm. Ein offener Standard soll Diaspora oder Friendica verbinden.

  1. Soziale Netzwerke Bund unterstützt Facebook-Initiative Smart
  2. Umfrage 53 Prozent der deutschen Internetnutzer in sozialem Netzwerk
  3. Studie Social-Media-Muffel haben schlechte Karrierechancen

Bundesregierung: Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln
Bundesregierung
Deutsche Geheimdienste können PGP entschlüsseln

Die Bundesregierung erklärt, dass ihre Geheimdienste grundsätzlich in der Lage sind, PGP und Secure Shell zumindest teilweise zu entschlüsseln. Genutzt zur Überwachung würden Anwendungen der deutschen Firmen Utimaco, Ipoque und Trovicor, berichten Bundestagsabgeordnete. Doch die Aussagen sind schwammig und die Verschlüsselung in PGP ist mathematisch nicht entschlüsselt.

  1. Hamburg Apple streitet mit Datenschützern über Kameraüberwachung
  2. Geheimdienste E-Mail-Überwachung - dürfen die das?
  3. Überwachung Polizei lässt stille SMS von privater Firma versenden

Zum Artikel