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US-Verteidigungsministerium gibt Open-Source-Code freiMehr als 1 Million Zeilen Quelltext geöffnet
Das US-Verteidigungsministerium (DoD) macht Ernst mit seiner neuen Offenheit. Die dem Ministerium unterstehende U.S. Defense Information Systems Agency (DISA) hat ein von ihr entwickeltes System zur Personalverwaltung unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht, berichtet die Computerworld. Die DISA setzt das System mit mehr als 50 Applikationen selbst zur Verwaltung von
über 16.000 Mitarbeitern ein.
Mit diesem Schritt demonstriert das US-Verteidigungsministerium erneut, dass das Bekenntnis zu Open Source ernst gemeint ist. Erst kürzlich hatte der stellvertretende Chief Information Officer des DoD, David Wennergren, in einem Memorandum an hohe Führungskräfte die Rolle von Open Source im und für das Ministerium erläutert. Dabei hatte er besonders auch auf die Vorteile für das DoD hingewiesen. So erläuterte Wennergren in seinem Schreiben beispielsweise: "Die uneingeschränkte Möglichkeit, den Software-Code zu modifizieren, erlaubt es dem Ministerium, schneller auf sich ändernde Situationen, Missionen und zukünftige Bedrohungen zu reagieren." Bereits im Juni 2009 hatte das Ministerium das sehr leistungsfähige Programm Falconview zur Erstellung von Landkarten als Open-Source-Software veröffentlicht. Falconview wurde im Auftrag des Ministeriums vom Georgia Tech Research Institute entwickelt und wird vom DoD "und alliierten Ländern" eingesetzt. (ji)
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