Bundesdatenschützer: BA-Jobbörse lädt zu Datenmissbrauch ein
Jeder kann persönliche Bewerbungsunterlagen erlangen
Die Bewerberdaten in der Onlinejobbörse der Bundesagentur für Arbeit sind nicht sicher. Laut Bundesdatenschutzbeauftragtem kann dort praktisch jeder mit fingierten Stellenanzeigen Zugang zu Adresse, Telefonnummer, Geburtsdaten, Zeugnissen und Lebenslauf erhalten.
Die Onlinejobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist anfällig für Datenmissbrauch. Das Stellenportal lade "zum Missbrauch geradezu ein", sagte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar der Süddeutschen Zeitung.
Wer sich als Arbeitgeber ausgibt, könne dort ohne Legitimation eine persönliche Identifikationsnummer erhalten und eine Stellenanzeige aufgeben. Eine Betriebsnummer oder Gewerbeschein müssen nicht vorgelegt werden. Dann bekommt der so Angemeldete Zugang zu einem Teil der Bewerbungsunterlagen und kann sich Bewerbungen mit Adresse, Telefonnummer, Geburtsdaten, Zeugnissen und Lebenslauf zuschicken lassen. Wer erst einmal eine persönliche Identifikationsnummer besitzt, kann seine Unternehmensdaten zudem später wieder ändern, um seine Identität zu verschleiern.
Schaar fordert jetzt, "dieses Einfallstor für Datenmissbrauch unverzüglich zu schließen". Die Arbeitgebereigenschaft müsse unzweifelhaft geklärt werden, bevor der Zugriff auf Bewerberdaten freigegeben werde.
Die Bundesagentur begründet das lockere Registrierungsverfahren damit, dass die Behörde "Einstiegsbarrieren für die Jobbörse vermeiden" wolle. Im September 2009 fanden sich in der Jobbörse nach Angaben der Bundesagentur knapp 3,8 Millionen Profile von Bewerbern und Stellenangebote von über 55.000 Arbeitgebern.






Das wird schon SEIT JAHREN bemängelt. Aber anscheinend kann man es jetzt der früheren SPD...
So wäre es richtig gewesen. Der Kunde/Klient der ArGe hat überhaupt keine andere Wahl und...
"Ich heiße K. und wohne in einer kleinen Stadt. Ich bin zwischen 20 und 38 Jahre alt...
Dieser "Schutz" ist nichts wert ... noch nichts davon gehört, dass man mit diesen Daten...
Stimmt leider. Man fährt inzwischen besser, wenn man beim Umzug nichts meldet bzw. das...
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