Test: Ubuntu 9.10 mit grundlegenden Veränderungen
Das übersichtlichere Programm gnome-app-install, das bislang im Anwendungsmenü über "Software hinzufügen/entfernen" gestartet werden konnte, wanderte in das Systemmenü. Canonical hat an dessen Stelle nun einen eigenen Paketmanager namens Software Center integriert. Dort angebotene Software ist zur besseren Übersicht in Bereiche gegliedert, etwa Büro oder Grafik. Zu einzelnen Paketen gibt es dort detaillierte Informationen samt Screenshot und einen Installieren-Button.
Auffällig sind die Informationszusätze Lizenz und Preis, die die Vermutung nahelegen, dass dort künftig auch kostenpflichtige Software angeboten wird, wie sie bereits im Canonical Store zu finden ist, etwa PowerDVD von Cyberlink, das für etwa 37 Euro eine legale Bibliothek zum Abspielen verschlüsselter Video-DVDs mitbringt.
Das Chatprogramm Empathy soll wegen der besseren Anbindung in den Gnome-Desktop das bislang populäre Pidgin ersetzen. Empathy kennt die gängigen Protokolle ICQ, AIM, Jabber oder Google Talk. Die Interaktion mit anderen Gnome-Programmen, etwa das Verbinden mit Remote-Desktops über Vino, sollen langfristig Empathy zur Internetkommunikationszentrale etablieren. Schnittstellen für Facebook oder Twitter fehlen jedoch. Hier kommt das neue Gwibber zum Einsatz, das jedoch nachinstalliert werden muss. Es kommt auch mit den Diensten Jaiku, Identi.ca, Flickr oder Digg zurecht.
Ferner wurde der Dateibetrachter Evince nun mit einem AppArmor-Profil versehen, um beispielsweise bedenkliche Dokumente, etwa PDF-Dateien, beim Öffnen vom System abzuschotten. Außerdem enthält Karmic Koala auch ein AppArmor-Profil für die Bibliothek libvirt, auf die die Virtualisierungslösungen Qemu und KVM zugreifen. Ein Profil für den Browser Firefox haben Entwickler ebenfalls beigelegt, das aber standardmäßig nicht aktiviert ist.
Der Gnome-eigene Browser Epiphany setzt jetzt auf Webkit statt wie bisher auf die Gecko-Engine. Damit besteht der Browser jetzt den Acid-3-Test mit 100 aus 100 Punkten statt bisher mit 72. Später soll die Engine auch mit WebGL für die 3D-Darstellung ausgestattet werden.
Ubuntu One, das bereits unter 9.04 zum Download angeboten wurde, steht nun bei der Installation zur Verfügung. Es ersetzt das bislang populärere Paket Dropbox, um den von Canonical angebotenen Webspace Ubuntu One nahtlos in den Desktop zu integrieren. Einmal angemeldet, erstellt Ubuntu One einen Link im Dateimanager Nautilus und verbindet sich mit dem Ubuntu-One-Server per Klick auf ein Applet in der Taskbar. Im Gegensatz zu Dropbox beherrscht Ubuntu One allerdings keine Synchronisierung und läuft nur unter Ubuntu.






Was bist Du denn für ein Spinner? Ne ne ne .... keine Ahnung und dumm schwätzen! Halt in...
Habe es wieder mal mit Kubuntu 9.10 Karmic probiert - Auf den ersten Blick recht gut...
XUbuntu ist sicher eine gute Idee. 9.04 läuft damit sogar auf einer 1GHz Maschine mit...
Könnte ich durch die Installation von "XUbuntu" auf meinem alten Rechner dessen...
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