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Neue Firmware macht Intel-SSDs schneller (Update 2)

Trim schützt Postville-SSDs vor schnellem Altern

Intel hat eine neue Firmware für seine aktuelle SSD X25-M mit 34-Nanometer-Chips (Postville) veröffentlicht. Damit unterstützt die SSD den Trim-Befehl von Microsoft Windows 7. Für Windows Vista und XP steht die Intel SSD Toolbox bereit.

Zusammen mit dem SSD Optimizer nutzt die Firmware 02HA für Intels SSD X25-M das Kommando "TRIM", das Windows 7 in seinem ATA Data Set zur Verfügung stellt. Es soll SSDs vor dem Altern schützen und synchronisiert dazu die aus Sicht des Betriebssystems gelöschten Dateien mit denen des Laufwerks, die als gelöscht markiert, aber noch vorhanden sind. So soll die Leistung und Lebensdauer der SSD über die Zeit stabilisiert werden.

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Besitzern einer X25-M mit 160 oder 80 mit 34nm-Chips ("Postville") GByte verspricht Intel durch das Firmwareupdate eine Leistungssteigerung beim sequenziellen Schreiben um rund 40 Prozent auf 100 MByte pro Sekunde. Die neue Firmware steht dabei nur für die aktuelle SSD-Generation Postville zur Verfügung, nicht für die älteren Versionen mit 80 GByte, diese beherrschen den Trim-Befehl nicht. Zu erkennen sind die beiden Versionen auch an der Gehäusefarbe: Die älteren X25-M sind schwarz, die neueren mit Codenamen Postville silberfarben.

Darüber hinaus bietet Intel mit der SSD-Toolbox einige Management-, Informations- und Diagnosetools für Postville-SSDs, die auch unter Windows Vista und XP genutzt werden können. Die Werkzeuge sollen die Planung des Optimizers erleichtern und einmal täglich gestartet werden.

Die neue SSD-Firmware steht ab sofort unter intel.com/go/ssdfirmware zum Download bereit, die SSD Toolbox ist unter intel.com/go/ssdtoolbox zu finden. Das Firmwareupdate kommt als ISO-Image daher, das auf CD gebrannt und dann von dieser gestartet wird.

Intel will die SSD-Optimizer-Software künftig auch für Linux anbieten.

Neben Intel haben auch andere SSD-Hersteller bereits Firmwareupdates veröffentlicht, die den Trim-Befehl von Windows 7 nutzen.

Nachtrag vom 27. Oktober 2009, 9:50 Uhr:

Wie Intel auf Anfrage von Golem.de erklärte, enthält nur die neue Firmware für die Postville-SSDs mit 34-nm-Chips Unterstützung für den Trim-Befehl unter Windows 7. Der Controller der ersten Intel-SSDs mit 50-nm-Bausteinen beherrscht das Verfahren nicht, weil er laut Intel entwickelt wurde, bevor das Kommando in Windows 7 eingebaut wurde.

Für Verwirrung sorgt dabei die Tatsache, dass die Firmware für alle SSDs auf der Downloadseite von Intel zusammengefasst ist, was den Eindruck erwecken kann, alle Geräte würden nun den Trim-Befehl beherrschen.

Nachtrag vom 27. Oktober 2009, 15:35 Uhr:

Die SSD-Toolbox lässt sich zwar auf einem System mit einer X25-M der ersten Generation mit 50nm-Chips installieren und starten. Soll der Optimizer dann aber auf dem Laufwerk angewendet werden, gibt es die jetzt in dieser Meldung wiedergegeben Fehlermeldung.Seit kurzem empfehlen Intel und Kingston gegen den Alterungseffekt, auf ihren SSDs 10 bis 20 Prozent unpartitionierten Platz frei zu lassen, wie im Test der neusten Kingston-SSD ausführlich beschrieben ist.


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titrat 28. Okt 2009

Wie kommst Du zu dieser Ansicht? Ich kann das nicht nachvollziehen. Wie sollte auch, 0...

Indyaner 27. Okt 2009

Ja, Intel bietet es für alle Capazitäten an, aber anscheinend bringt es bei den 80ern...

Trim 27. Okt 2009

Welche Hersteller wären das denn? Ist da Samsung mit seiner aktuellen Serie auch dabei? LG

Nerd 27. Okt 2009

Dann doch lieber eine SSD für 200 Euro...

Trimomat 27. Okt 2009

Wie errechnet er sich, wer macht das? Ein Dienst? Direkt das Dateisystem? Denn wenn mal...



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