Angespielt: Eyepet - die Niedlichkeitsmaschine

Virtuelles Knuddelviech für Playstation 3 jetzt erhältlich

Ist der süüüüß: Sony sorgt mit dem Playstation-3-Spiel Eyepet zuverlässig für schmelzende Herzen. Jenseits aller Kindchenschema-Reflexe ist die Software aus technischer Sicht hochinteressant - und dürfte früher oder später erwachsene Nachfolger finden. Golem.de hat das Programm ausprobiert.

Anzeige

Erinnert sich noch jemand an die Monchichi-Puppen, die Mitte der 70er Jahre wie eine altbiblische Seuche über Kindergärten und Grundschulen hergefallen sind? Das künstliche Wesen, das Sony für Eyepet entworfen hat, sieht dem Pelzäffchen von damals recht ähnlich - und wirkt wie eine knuddlige Mischung aus Äffchen, Katze und Hund.

Im engeren Sinne ist Eyepet kein Spiel, sondern eine Mischung aus Augmented-Reality-Anwendung, virtuellem Spielzeug und Tamagotchi. Einen Augmented-Reality-Anfang machten Sony, Hasbro und Wizards of the Coast bereits mit dem im Oktober 2007 erschienenen PS3-Spiel Eye of Judgement. Die dazu auf einen Tisch gelegten Pappspielkarten wurden mit der Kamera gefilmt und von der PS3 auf dem Bildschirm mit animierten 3D-Kreaturen versehen. Eyepet geht jedoch weiter.

 

Eyepet setzt eine Playstation 3 sowie eine Eyetoy-Kamera voraus. Die zeigt am besten auf einen Tisch oder den Boden direkt unterhalb des Fernsehers. Im TV-Gerät ist dann dieser Ausschnitt zu sehen, in den Eyepet und Hände und Arme des Publikums projiziert werden.

Auch das Eyepet reagiert im Fernsehbild auf den Spieler. Es hoppelt um seine Hände herum, erschrickt bei einem Klatschen oder folgt Lockbewegungen. Der Großteil der Interaktion läuft allerdings mittels einer beiliegenden, handtellergroßen Plastikkarte: Im TV sind statt deren schwarzer Markierung beispielsweise ein Trinkfläschen, ein Trampolin, ein Fön oder eine Dose mit Keksen zu sehen. Bestimmte Gegenstände, etwa virtuelle Holzautos oder ein Flugzeug, steuert der Spieler per PS3-Controller.

Nach dem Start muss das Tierchen erst aus einem Ei schlüpfen, dann gefüttert und geduscht werden. Der Spieler darf die Fellfarbe und -länge bestimmen, Kleidung auswählen und ihm einen eigenen Namen verpassen. Anfangs gibt es nur ein paar Klamotten, später schalten Minispiele immer mehr frei. Beispielsweise muss Eyepet auf einem Laufband joggen, und der Spieler sorgt mit einem Klatschen dafür, dass es rechtzeitig über Hindernisse springt. Oder er steuert es auf einem Papierflieger über Wolken und lässt es dort Luftballons zerplatzen.

Angespielt: Eyepet - die Niedlichkeitsmaschine 

GoffSpafCal 19. Okt 2010

delete

Stefan1980 05. Nov 2009

........... Meine Katze kann das auch ;)

~jaja~ 28. Okt 2009

Und lügen sich dabei wieder einmal schamlos selbst an. Ohja, technisch so überlegen...

Der Kaiser! 28. Okt 2009

Dafür taugt diese Technik nix. Da gibt es bereits besseres. Bin nicht überrascht. ^^

Giz Moe 27. Okt 2009

... wenn man es ins Wasser wirft? ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. SCRUM Master (m/w)
    GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm
  2. Application-Manager (m/w)
    Swiss Post Solutions GmbH, Dettingen unter Teck (bei Stuttgart)
  3. Mathematisch-Technische Assistenz 3D-Messtechnik für die Verkehrstechnik
    VITRONIC GmbH, Wiesbaden
  4. Release Manager (m/w) (Division Issuing)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim (near Munich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nick Hayek

    Swatch-Chef hat keine Angst vor der Apple Watch

  2. Hdmyboy

    HDMI-Ausgang für den ersten grauen Gameboy

  3. Merkel-Handy

    NSA-Ausschuss kritisiert Stopp von Ermittlungen

  4. Unitymedia

    Liberty Global schafft Marke KabelBW ab

  5. NSA-Ausschuss

    BND trickst bei Auslandsüberwachung in Deutschland

  6. IT-Anwalt

    "Facebook geht bei neuen AGB illegal vor"

  7. Erbgut

    DNA überlebt Ausflug ins All

  8. Windows-Nachbau

    ReactOS bekommt neuen Explorer

  9. Bundesgerichtshof

    Kopierschutzmaßnamen für Konsolen sind zulässig

  10. Linshof i8

    Achteck-Smartphone mit Übertaktung und Turbo-Speicher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy
Test Dragon Age Inquisition
Grand Theft Fantasy
  1. Technik-Test Dragon Age Inquisition Drachentöten flott gemacht
  2. Dragon Age Inquisition Zusatzabenteuer für den Weltengenerator
  3. Dragon Age Inquisition Rollenspiel mit 4K am PC und 900p auf der Xbox One

Core M-5Y70 im Test: Vom Turbo zur Vollbremsung
Core M-5Y70 im Test
Vom Turbo zur Vollbremsung
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Prozessor Schnellster Core M erreicht bis zu 2,9 GHz
  3. Die-Analyse Intels Core M besteht aus 13 Schichten

Intel Edison ausprobiert: Ich seh dich - das Mona-Lisa-Projekt
Intel Edison ausprobiert
Ich seh dich - das Mona-Lisa-Projekt
  1. Intel Edison Kleinrechner mit Arduino-ähnlichem Board als Breakout

    •  / 
    Zum Artikel