Tile-Gx: 55-Watt-Prozessor mit 100 Kernen
Anders als bei modernen GPUs hat also jeder Kern direkt Zugriff auf recht viel Cache, nur den L3-Cache müssen sich alle teilen. Das deutet auf eine recht große Bandbreite hin, die auch gefüttert werden will. Die Tile-Gx mit 16 und 36 Kernen haben dafür zwei Speichercontroller, die DDR3 mit effektiv 1.333 oder 1.600 MHz ansprechen können. Bei den 64- und 100-Kernern gibt es vier Speichercontroller, die mit bis zu 2.133 MHz schnellem Speicher zurechtkommen. Die Controller unterstützen auch ECC-Speicher. Verbindung zum Rest eines Rechners halten PCI-Express-2.0-Ports, die beim größten Modell mit zweimal x8 und einem x1-Port ausgeführt sind.
Das kleinste Modell mit 16 Kernen läuft mit 1 oder 1,25 GHz, die größeren Prozessoren mit 1,25 oder 1,5 GHz. Bei typischen Aufgaben, so Tilera, soll der 100-Kerner nur 55 Watt elektrischer Leistung aufnehmen. Das spricht dafür, dass sich etliche der Tile-Gx in einem Rack zusammen betreiben lassen. Die noch beim Tile64 vorgesehenen Ethernet-Ports auf dem Prozessor hat Tilera kräftig aufgebohrt, bis zu acht 10-GBit-Ports stehen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es nun eine Verschlüsselungseinheit, die bis zu 50.000 RSA-Berechnungen pro Sekunde erreichen soll - bei welcher Schlüssellänge, gibt Tilera aber nicht an.
Wie klein die einzelnen Kerne sind, wird durch die Größe des Chipgehäuses deutlich. Die Versionen mit 16 und 36 Kernen passen in ein BGA mit 35 Millimetern Kantenlänge, die beiden größeren Chips in eines mit 45 Millimetern. Möglich wird das durch eine Herstellung bei TSMC mit 40 Nanometern Strukturbreite, in diesem Prozess lassen auch AMD und Nvidia ihre DirectX-11-GPUs fertigen.
In welchen Geräten der Tile-Gx einmal Platz finden wird, lässt sich noch nicht endgültig abschätzen, denn erste Muster will Tilera erst in gut einem Jahr, nämlich im vierten Quartal 2010 liefern. Die Serienproduktion soll erst bis Mitte 2011 anlaufen. Zum Prozessor gibt es auch Entwicklungswerkzeuge mit einem GCC-Compiler für ANSI-C und C++.
| Tile-Gx: 55-Watt-Prozessor mit 100 Kernen |






Danke! Die guten alten DSP hätt ich fast vergessen ;-) Nur schade das das kein Standard...
und danach: Windows MMC (Much More Cores)
bei der Anzahl NICs ist offensichtlich, dass der für Core-Routing-Aufgaben eingesetzt...
Na man merkt schon, dass wir sind nicht mehr weit vom Fluxkompensator entfernt sind.
und ich dacht ne wakü solle die hardware kühlen nicht heizen... aber bitte, vll. ist s...
Kommentieren