Ericssons Gewinn bricht um 71 Prozent ein

Sinkende Nachfrage und Restrukturierungskosten belasten

Das dritte Quartal hat dem Mobilfunkausrüster Ericsson einen herben Gewinneinbruch beschert. Die Nachfrage der Netzbetreiber ging zurück. Dazu drückten hohe Restrukturierungskosten das Ergebnis.

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Ericsson hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch um 71 Prozent erlitten. Der weltgrößte Mobilfunkausrüster erzielte 810 Millionen schwedische Kronen (78,5 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 2,84 Milliarden Kronen (275 Millionen Euro). Die Analysten hatten einen Gewinn von 1,65 Milliarden Kronen (160 Millionen Euro) erwartet.

Der Umsatz des schwedischen Konzerns fiel um 5,6 Prozent auf 46,43 Milliarden Kronen (4,5 Milliarden Euro). Hier hatten die Analysten mit 50,4 Milliarden Kronen (4,9 Milliarden Euro) ebenfalls mehr prognostiziert.

Ericsson leidet unter dem Preisdruck, den Konkurrenten wie der chinesische Huawei-Konzern ausüben. Die Gemeinschaftsunternehmen ST-Ericsson und Sony Ericsson Mobile Communications erwirtschafteten Verluste, was den Vorsteuergewinn mit 1,6 Milliarden Kronen (155 Millionen Euro) belastete.

"Der Verkauf von Netzwerkausrüstung ging wegen sinkender Nachfrage und einem schwierigen Kreditumfeld in mehreren Schwellenländern zurück", sagte Konzernchef Carl-Henric Svanberg. Der Umsatz sank hier um 8 Prozent, das Servicegeschäft legte aber um 9 Prozent zu.

Die jüngsten Ergebnisse beinhalten Ausgaben von 2,7 Milliarden Kronen (261,7 Millionen Euro) für ein Kostensenkungsprogramm.


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