Lenovo-PCs sollen mit Windows 7 noch schneller starten
"Enhanced Experience" optimiert Treiber und Medienfunktionen
Windows 7 bootet ohnehin schon schneller als Windows Vista - auf Rechnern von Lenovo soll es aber noch etwas fixer gehen. Auch die Reaktion auf Benutzereingaben und beispielsweise das Öffnen von Mediendateien soll Lenovos Verfahren beschleunigen.
Hinter der "Windows 7 Lenovo Enhanced Experience" steckt im Wesentlichen eine optimierte Ladereihenfolge von Treibern und Windows-Diensten, wie Produktmanager Thorsten Stremlau im Gespräch mit Golem.de angab. Zusammen mit Microsoft hat Lenovo Strategien ausgetüftelt, wie sich die Treiber und die Systemfunktionen von Windows nicht mehr länger ins Gehege kommen sollen.
Zwar ist auch Windows 7 - wie schon seine beiden Vorgänger - beim Erscheinen des Desktops noch lange nicht mit dem Laden aller seiner Komponenten fertig. Im Falle von Lenovo-PCs, die in einer Kompatibilitätsliste geführt sind, sollen sich die Nebeneffekte aber deutlich reduzieren. Als Beispiel kann dafür das Windows-Mediacenter dienen, das direkt nach dem Booten unter Windows Vista wie auch unter Windwos 7 seine TV-Tuner nicht mehr findet. Erst wenn der Anwender die Festplatte zur Ruhe kommen lässt, läuft die Anwendung wie vorgesehen.
Auch Intel hatte auf einem Workshop während des letzten IDF darauf hingewiesen, dass man Windows 7 mindestens fünf Minuten nach dem Start in Ruhe lassen sollte, bevor Benchmarks gemessen werden. Geschieht das nicht, können die Ergebnisse verfälscht werden, weil das Betriebssystem erst noch Module nachladen muss.
Laut Lenovo soll auf Rechnern, die mit Windows 7 ausgeliefert werden, außerdem ein kleines Programm enthalten sein, das die Ladeoptimierung wiederherstellt, wenn beispielsweise ein Treiber aktualisiert wurde. Wichtig dabei ist, dass dieser von Lenovo stammt und nicht - wie etwa bei Grafiktreibern - ein generischer Treiber vom Chiphersteller ist.
Automatisch ausführen will Lenovo laut Thorsten Stremlau das Tool aber nicht, um das System nicht zu belasten. Auch die Zahl der vorinstallierten Anwendungen, oft auch "Crapware" genannt, soll sich in Grenzen halten. Ein Virenscanner von Symantec, Microsofts Office, das Lenovo-eigene Systemtool "Active Protection" und ein eigenes WLAN-Tool sollen die einzigen Programme sein, die auf allen Rechnern vorinstalliert werden.
Stremlau zufolge hat Lenovo sich früh um die Optimierung der Rechner auf Windows 7 bemüht, was "an den schlechten Erfahrungen mit Windows Vista" gelegen habe.






Also ich kann nur bestätigen die Boot Performance bei den Lenovos ist echt super. Ich...
Die messen das doch eh im Millisekundenbereich. Sitzen da paar Leutchen mit ihren...
Danke! Jetzt muss ich sie nur noch überzeugen, es mir auch zu verkaufen, zu meinem...
habe einen lenovo ... aber die anderen sind produktionstechnisch nicht besser! fyi...
kwt
Kommentieren