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Core i7 960 mit 3,2 GHz für 562 US-DollarGleiche Leistung zur Hälfte des Preises von vor einem Jahr
Mit 562 US-Dollar OEM-Preis kostet laut Intels Preisliste der Core i7 960 (Bloomfield) für den Sockel LGA 1366 genauso viel wie der mit nominal 3,06 GHz getaktete Core i7 950. Bis auf den Core i7 920 mit 2,66 GHz hat Intel die ersten Modelle der Core-i-Serie inzwischen auslaufen lassen, sie sind aber bei Versendern noch erhältlich.
Das gilt auch für das Flaggschiff vom November 2008, den Core i7 965 mit 3,2 GHz. Er ist inzwischen durch das Modell 975 mit 3,33 GHz abgelöst worden. Obwohl sich die Standardtakte von 965 und dem neuen 960 gleichen, sind 965 und 975 zum bei Markteinführung doppelten Preis für Übertakter die bessere Wahl, weil sich der Multiplikator bei diesen CPUs frei einstellen lässt. Diese Funktion bietet bei Intel in der Regel nur eine CPU einer Serie, die als "Extreme Edition" (XE) vermarktet wird. Außerdem läuft der QPI-Bus, der den Chipsatz und letztlich damit PCI-Express anbindet, auf 965 und 975 mit 6,4 GT/s, bei den nicht-extremen Core i7 wie auch dem neuen Modell 960 sind es 4,8 GT/s. Selbst mit zwei Grafikkarten bringt das aber nur bei synthetischen Tests Nachteile im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die TDP des Core i7 960 gibt Intel im Datenblatt wie bei allen Prozessoren der Reihe mit 130 Watt an, als schnellster effektiver Speichertakt sind für DDR3-Module weiterhin 1.066 MHz vorgesehen. Schon die ersten Core i7 900 laufen aber mit von Hand eingestellten Werten oder Modulen mit XMP-Profilen deutlich schneller, wofür jedoch eine höhere DIMM-Spannung samt steigender Leistungsaufnahme nötig ist. Bei deutschen Versendern ist der Core i7 960 noch nicht als lieferbar gelistet. (nie)
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