Sun Microsystems streicht weitere 3.000 Jobs
Verzögerung der Übernahme durch Oracle als Grund genannt
Eine neue Welle von Massenentlassungen rollt auf die Belegschaft von Sun Microsystems zu. Schuld seien die EU-Wettbewerbsbehörden, die die Übernahme durch Oracle verzögern, so Sun Microsystems.
Sun Microsystems wird in Rahmen eines Restrukturierungsplans 3.000 Stellen im Unternehmen abbauen. Grund für die Streichung von 10 Prozent der Arbeitsplätze im Unternehmen sei die Verzögerung beim Abschluss der 7,4-Milliarden-Übernahme durch Oracle, hieß es in einer Eingabe Suns an die US-Börsenaufsicht SEC. Die Entlassungen würden bereits ausgesprochen. Dadurch entstünden Kosten von bis zu 125 Millionen US-Dollar, so eine Firmensprecherin.
Seit Jahren baut der Serverhersteller wegen sinkender Umsätze Arbeitsplätze ab, auch die neue Entlassungswelle war nach dem Verkauf des Unternehmens im April 2009 erwartet worden. Oracle hatte geplant die Übernahme bereits im Sommer abzuschließen, doch eine Prüfung durch die europäischen Wettbewerbsbehörden führte zu Verzögerungen. Die US-Behörden haben den Zusammenschluss dagegen schon abgesegnet. Oracle-Chef Larry Ellison sagte kürzlich, Sun verliere derzeit im Monat 100 Millionen US-Dollar. Suns und Oracles Schuldzuweisungen zu Stellenabbau und Verlusten könnten auch gezielt aufgebaut sein, um den Druck auf die EU-Kommission zu verstärken.
"Vieles, was Sun macht, könnte einen deutlich besseren operativen Gewinn bringen", sagte Oracle Co-President Safra Catz letzte Woche bei einer Veranstaltung für Finanzanalysten. "Wir erwarten, dass es da einige sehr, sehr schnelle Änderungen gibt", sagte Catz.






nur 3000 ? Das reicht bei weitem nicht: die hohe Anzahl Mitarbeiter bei Sun Microsystems...
hehehe gut geschrieben
Wie bitte? o.O
Bleibt die Frage welcher Manager-Vollpfosten das Unternehmen derart gegen die Wand...
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