Anzeige

Wie Facebook die Daten von 300 Millionen Nutzern verkraftet

30.000 Server, 25 TByte Logfile täglich und 600.000 Fotos pro Sekunde

Facebook ist groß, in jeder Dimension. Das sagt Jeff Rothschild, Vice President für Technologie bei Facebook bei einer Präsentation an der Universität San Diego und unterlegte dies mit Zahlen. Rothschild erläuterte die Architektur hinter Facebook und sprach über künftige technische Herausforderungen.

Facebook verzeichnet mit derzeit 200 Millionen aktiven Nutzern rund 200 Milliarden Pageviews pro Monat und verarbeitet täglich 3,9 Billionen Feed-Aktionen. Täglich werden mehr als 1 Milliarde Chat-Nachrichten über Facebook ausgetauscht und mehr als 100 Millionen Suchanfragen gestellt. Zudem werden wöchentlich mehr als 2 Milliarden Content-Elemente hochgeladen. Facebook Connect kommt auf mehr als 15.000 Webseiten zum Einsatz.

Anzeige

Dazu betreibt Facebook aktuell rund 30.000 Server, so Rothschild und betonte den großen Einfluss, den Facebooks Techniker haben: Statistisch betrachtet ist jeder Techniker bei Facebook für rund 1 Million Nutzer zuständig.

Zu den populärsten Applikationen auf Facebook zählt die Foto-Applikation mit derzeit 20 Milliarden Fotos, von denen jedes in vier Auflösungen gespeichert wird. Insgesamt hostet Facebook also rund 80 Milliarden Fotos, wobei monatlich 2 bis 3 Milliarden hinzukommen. Auch die Nachfrage ist groß: Bis zu 600.000 Fotos liefert Facebook pro Sekunde aus.

Haystack - eigenes Dateisystem für Fotos

Dabei hatte Facebook anfangs den Erfolg seiner Foto-Applikation und die damit einhergehenden Herausforderungen unterschätzt, räumt Rothschild ein. So war das System zunächst in zwei Schichten aufgeteilt: Die Upload-Schicht kümmerte sich um die eigentlichen Uploads, skalierte die Bilder und speicherte sie auf NFS-Server. Die Serving-Schicht lieferte die auf NFS-Servern gespeicherten Bilder aus. Dabei kamen kommerzielle NFS-Server zum Einsatz, doch die verfügbaren Dateisysteme waren nicht gut darin, solch große Datenmengen zu verwalten, so Rothschild. Zudem passten die Metadaten nicht in den Speicher, was zu vielen Festplattenzugriffen führte. Letztendlich war I/O das große Problem, nicht die Speicherdichte.

Um dem Herr zu werden, begann Facebook die am häufigsten abgerufenen Bilder zu cachen und über ein CDN auszuliefern. Das Cachesystem entwickelte Facebook auf Basis von Memcached und Lighty.

Wie Facebook die Daten von 300 Millionen Nutzern verkraftet 

eye home zur Startseite
........... 03. Feb 2010

Eins wird da wohl völlig reichen und selbst dann haste noch etliche Ressourcen frei um...

Michael 76 27. Okt 2009

Schon gewusst, Facebook setzt MySQL gar nicht als relationale Datenbank ein. MySQL dient...

gyko 27. Okt 2009

Da ich grad an der UCSD studiere, konnte mir das das anhören. Kann jedem Technik...

Michael 76 27. Okt 2009

Dir ist aber schon klar, das Abmelden nicht gleich löschen heisst. Meist werden deine...

Michael 76 27. Okt 2009

Für alle dies es nicht wissen sollten !!! Facebook setzt nur auf der Webtierschicht PHP...

Kommentieren


/var/bergercity/ / 29. Okt 2009

unterm Facebook

www.amade.ch / 27. Okt 2009

the blue window

Blog von Jens Ihnow / 21. Okt 2009

Facebook - Technik im Hintergrund



Anzeige

  1. Softwareentwickler Java / Webentwickler (m/w)
    syncpilot GmbH, Puchheim bei München
  2. Qualitätsmanager (m/w)
    HECTEC GmbH, Landshut-Altdorf
  3. Trainee (m/w) IT-Anwendungen
    Süwag Energie AG, Frankfurt am Main
  4. UX Designer für Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Ulm

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: World of Warcraft: Legion (Add-On) - Collector's Edition
    79,99€
  2. VORBESTELLBAR: Battlefield 1 [PC & Konsole]
    54,98€/64,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. Battleborn stark reduziert
    ab 29,97€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. Konkurrenz zu DJI Xiaomi mit Kampfpreis für Mi-Drohne
  2. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. Doom im Technik-Test Im Nightmare-Mode erzittert die Grafikkarte
  2. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  3. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden

  1. Re: Vertraue keinem Kunden

    MisterND | 15:41

  2. Re: neue Bevormundung... na klasse

    Keep The Focus | 15:40

  3. Re: Gestern live gesehen

    David64Bit | 15:40

  4. Re: Vectoring verhindert Wettbewerb.

    sneaker | 15:35

  5. Re: Wen interessiert die GPL?

    brainslayer | 15:34


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel