Winzip 14 - angepasst an Windows 7

Neue Backup-Edition erschienen

Die Macher von Winzip haben einfach mal eine Versionsnummer übersprungen: Nach Winzip 12 gibt es gleich Winzip 14. Die neue Version des Windows-Packers bringt vor allem Anpassungen an Windows 7, neue Funktionen gibt es ansonsten nicht.

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Winzip 14 unterstützt die Bibliotheken von Windows 7, um darin befindliche Dateien direkt komprimieren zu können. Bibliotheken sind virtuelle Verzeichnisse, in denen die Inhalte aus verschiedenen Ordnern gesammelt werden. Der Nutzer kann so etwa Fotos aus mehreren Verzeichnissen in einer Bibliothek zusammenfassen. Die Dateien werden dabei nicht kopiert, sondern nur verlinkt. Diesen Links folgt Winzip 14, so dass die ursprünglichen Dateien beim Komprimieren verwendet werden.

 

Zudem versteht sich das neue Winzip mit den Sprunglisten aus Windows 7. Sobald Winzip auf der Taskleiste festgetackert wurde, stehen darüber die wichtigsten Funktionen der Software zur Verfügung. Über die Sprunglisten erreicht der Nutzer im Fall von Winzip außerdem die zuletzt verwendeten Archive.

Eine weitere Windows-7-Unterstützung wird vielen Anwendern in Ermangelung passender Hardware wohl zunächst nicht viel bringen: Denn Winzip integriert sich in die Touchsteuerung von Windows 7. Dadurch kann der Nutzer auf einem Windows-7-Computer mit Touchscreen mit dem Finger in Archiven scrollen. Im Bildbetrachter von Winzip Pro stehen zudem Fingergesten bereit, um Bilder zu skalieren und zu drehen.

Als weitere Änderung bringt Winzip 14 einen verbesserten Datenschutz. Denn das Packprogramm überschreibt Daten im temporären Windows-Verzeichnis immer nach dem Standard des US-Verteidigungsministeriums, anstatt sie nur zu löschen. Damit soll verhindert werden, dass diese Daten sich wieder herstellen lassen und in fremde Hände gelangen können. Auf Intel-Systemen mit integrierter AES-Verschlüsselung wird diese verwendet, um die Verschlüsselung um den Faktor drei zu beschleunigen.

Bisher gab es Winzip in einer Standard- und einer Pro-Version. Nun kommt eine Backup Edition dazu, die automatisch Backups auf FTP-Servern, CDs oder DVDs anlegen kann.

Winzip 14 gibt es für die Windows-Plattform vorerst nur in englischer Sprache. Eine deutschsprachige Ausführung könnte mit etwas Glück noch in diesem Jahr erscheinen. Bei der letzten Hauptversion von Winzip kam die deutsche Ausführung erst zwei Monate nach der englischen Version.

US-Kunden zahlen für Winzip 14 in der Standardausführung 30 US-Dollar, die Pro-Variante kostet 50 US-Dollar und die neue Backup-Edition liegt mit 40 US-Dollar dazwischen. Upgrades von der Vorversion kosten jeweils die Hälfte des Vollversionspreises. Kunden aus Deutschland wird bei der Bestellung über die Winzip-Homepage der US-Dollar-Preis 1:1 umgerechnet, sie müssen also deutlich mehr bezahlen als es nach aktuellem Wechselkurs erforderlich wäre. Je nach Ausführung bedeutet das einen Aufschlag von 10 Euro bis 16 Euro.


Gaius Baltar 16. Okt 2009

Als langjähriger Nutzer von 7-Zip hab ich mich auch oft über die fehlende Möglichkeit für...

Bouncy 15. Okt 2009

zu sehr aus sicht eines privat-nutzers. du bist die falsche zielgruppe, winzip ist kaum...

Öngelsächse 15. Okt 2009

Steht zwar nicht genau da, was nun im Temp-Verzeichnis liegen bleibt, aber ich gehe mal...

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