Freenet prophezeit Preisrückgang

Verkauf von Strato soll im November 2009 abgeschlossen werden

Der Mobilfunkdienstleister Freenet prophezeit einen Preisrückgang. Firmenchef Vilanek rechnet mit sinkenden Einnahmen in der gesamten Mobilfunkbranche - eine Einschätzung, die auch von anderen Experten geteilt wird.

Anzeige

Der Mobilfunkdienstleister Freenet erwartet einen anhaltenden Umsatzrückgang in der Branche. "Die Umsätze im gesamten deutschen Mobilfunk werden in den kommenden zwölf bis 24 Monaten wahrscheinlich weiter sinken", sagte Firmenchef Christoph Vilanek dem Handelsblatt. Gründe seien ein ungebrochener Trend zu geringeren Minutenpreisen und mögliche künftige Folgen der Wirtschaftskrise.

Bei Vertragskunden machen sich Preissenkungen erst mit Verzögerungen bemerkbar. Die meisten Verträge laufen zwei Jahre. In dieser Zeit können die Kunden sich nicht für einen niedrigeren Tarif entscheiden.

"Viele unserer Kunden sind heute noch in falschen Tarifen, weil sie sich nicht um einen Wechsel gekümmert haben", erklärte Vilanek. "Diese sprechen wir gezielt an, verweisen auf billigere Möglichkeiten sowie neue Produkte und verhindern so mögliche Kündigungen unserer Kunden."

Experten teilen Vilaneks Einschätzung. Im ersten Halbjahr sind die Umsätze der vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber um knapp drei Prozent gefallen. "Bis zum Jahresende wird sich dieser Rückgang auf insgesamt drei bis sechs Prozent beschleunigen", erwartet Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikation an der Uni Duisburg. Er erstellt für den Verband der Telekom-Konkurrenten (VATM) jährlich eine Marktstudie.

Ursachen für das Minus seien neben wechselwilligen Vertragskunden gezielte Preissenkungen für Datenpakete. Damit wollten die Anbieter ihren Kunden die Nutzung des mobilen Internets schmackhaft machen.

Daten sind die große Wachstumshoffnung der Branche. Vilanek warnte jedoch vor Euphorie: "Das zusätzliche Umsatzpotenzial durch Daten wird den Rückgang bei Sprache demnächst stabilisieren, aber nicht voll kompensieren."

Freenet prophezeit Preisrückgang 

hmjam 14. Okt 2009

Ich stimme Dir voll und ganz zu - im doppelten Sinne: ich bin nämlich auch kein...

Konsument3000 14. Okt 2009

..hab bisher nur erlebt dass ich angerufen wurde, ob ich nicht einen beseer Tarif...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  2. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  3. IT-Demand- und -Projektmanger für Business Units mit Fokus Logistik / SCM (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  4. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  2. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  3. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  4. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

  5. Gat out of Hell

    Saints Row und die Froschplage in der Hölle

  6. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  7. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  8. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  9. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  10. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Star Wars Commander: Die dunkle Seite der Monetarisierung
Test Star Wars Commander
Die dunkle Seite der Monetarisierung

Alienware Alpha ausprobiert: Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
Alienware Alpha ausprobiert
Fast lautlose Steam-Machine mit eigenem Windows-UI
  1. Deutschland E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung
  2. Crytek Ryse für PC mit 4K-Videos belegt über 120 GByte
  3. Wirtschaftssimulation Golem Labs entwickelt die Gilde 3

Digitale Agenda: Ein Papier, das alle enttäuscht
Digitale Agenda
Ein Papier, das alle enttäuscht
  1. Breitbandausbau Telekom will zehn Milliarden Euro vom Staat für DSL-Ausbau
  2. Zwiespältig Gesetz gegen WLAN-Störerhaftung von Cafés und Hotels fertig
  3. Digitale Agenda Bund will finanzielle Breitbandförderung festschreiben

    •  / 
    Zum Artikel