Holtzbrinck-Verlage bringen 1.500 E-Books (Update)

Gewähltes ePub-Format wird vom Kindle nicht unterstützt

Die Holtzbrinck-Verlage Fischer, Rowohlt, Droemer Knaur und Kiepenheuer & Witsch wollen bis Ende 2009 rund 1.500 Titel als E-Book anbieten. Sie setzen dabei auf den offenen Standard ePub, der allerdings von Amazons E-Book-Reader Kindle nicht unterstützt wird.

Anzeige

Die vier Verlage Fischer, Rowohlt, Droemer Knaur und Kiepenheuer & Witsch haben zur Frankfurter Buchmesse eigene E-Books angekündigt. Die wie Golem.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörenden Unternehmen wollen zuerst mit circa 800 Titeln in den Markt einsteigen. Bis Jahresende wollen die Verlagshäuser 1.500 Titel anbieten.

Die E-Books werden alle im ePub-Format angeboten, das von Amazons Lesegerät Kindle nicht unterstützt wird. Der Sony Reader PRS-505 und andere Endgeräte beherrschen hingegen ePub, das mit DRM (Digital Rights Management) als Kopierschutz ausgestattet werden kann. Die Verlage haben bereits mit dem Internetbuchhändler buecher.de (gehört ebenfalls zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck) und dem Textr-Lesegeräthersteller Wizpac Verträge abgeschlossen, hieß es. Der Zwischenbuchhandel Libri und Buchgroßhändler Umbreit sollen in Kürze folgen.

Das Münchner Verlagshaus Droemer Knaur bietet seit Juni 2008 E-Books im PDF-Format an. Bei Libri, Umbreit und dem zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden Verlagsdienstleister HGV werden die E-Books gespeichert und mit einem Kopierschutz ausgestattet. Die Nutzung der elektronischen Bücher ist auf den Reader des Käufers sowie auf fünf weitere Lesegeräte beschränkt.

"Die Preise der E-Books orientieren sich am Ladenpreis der günstigsten gedruckten regulären Ausgabe. Wenn ein Hardcover zu einem späteren Zeitpunkt als Taschenbuch erscheint, reduziert sich auch der E-Book-Preis entsprechend", gaben die Verlage bekannt.

Nachtrag vom 14. Oktober 2009, 14:05 Uhr:

Knaur-Sprecherin Ira Zeitzen verwies gegenüber Golem.de darauf, dass der Kindle von Amazon in Deutschland zurzeit nur über den US-amerikanischen Amazon-Store erhältlich sei. Der deutsche Amazon-Store biete noch keinen Kindle und noch keine deutschsprachigen E-Books an. "Der amerikanische E-Book-Vertrag von Amazon muss zum Beispiel wegen preisbindungsrechtlicher Probleme angepasst werden. Deshalb gibt es zurzeit noch keine Knaur E-Books für den Kindle." Das ePub-Format würde dagegen von beinahe allen in Deutschland erhältlichen Lesegeräte bedient.


hihi 14. Okt 2009

Überragender Erfolg? Jeder, den ich kenne, hat zumindest irgendein Buch. Niemand, den ich...

t 14. Okt 2009

Ich kauf nur e-Books, die Billiger als das Taschenbuch und DRM frei sind. Die gibt es...

t 14. Okt 2009

Eigentlich sollte der Urheberrechtsschutz auslaufen, wenn ein Werk kommerziell nicht mehr...

t 14. Okt 2009

Auch wenn ich DRM überhaupt nicht mag. Aber mit DRM ließe sich so etwas realisieren...

58758 13. Okt 2009

Ich bin Holtzbrinck der große Verlagskraken. *krak krak*

Kommentieren




Anzeige
  1. (Junior) IT-Consultant (m/w)
    Tangram TeleOffice GmbH, Herrenberg
  2. Software Engineer (m/w)
    Lear Corporation GmbH & Co. KG, Böblingen
  3. Software-Entwickler/in (Java oder PHP)
    iVentureCapital.com GmbH, Hamburg
  4. IT Ingenieur/-in Fachgebiet Desktop Basic
    ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Kim Dotcom

    "Gebt mir meine Rechner zurück!"

  2. PGP vs. Geheimdienste

    "PGP ist weiterhin sicher"

  3. Anstößige Animationen

    Cinemagram-App wieder in Apples App Store

  4. Google Maps

    Behörde verschleudert Bundesdaten an Google

  5. Bang! Lamp

    Eine Designlampe zum Abknallen


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 382 | letzter Beitrag 11:50 Uhr

  2. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr

  3. Kommentare: 211 | letzter Beitrag 12:55 Uhr

  4. Kommentare: 180 | letzter Beitrag 12:20 Uhr

  5. Kommentare: 125 | letzter Beitrag 24.05. 18:01

Mehr


  1. Test HTC One XL

    Smartphone-Leichtgewicht mit LTE

  2. Gerücht

    Spiele-Streaming kommt auf die Playstation

  3. Owncloud Inc.

    "Wir sind kein Serviceprovider"

  4. Street View

    US-Abgeordnete fordern Untersuchung der WLAN-Datensammlung

  5. Schadsoftware

    Empfänger von Angry-Birds-SMS muss Strafe zahlen

  6. Project Glass

    Videoaufnahme mit der Google-Brille

  7. Bernd Schlömer

    Piratenchef darf im Dienst weder mailen noch twittern

  8. Toshiba AT300

    10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4

  9. Kingdoms of Amalur

    38 Studios entlässt alle Mitarbeiter

  10. Solarflugzeug

    Solar Impulse kommt in Madrid an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Soziale Pornos: Facebook verliert Klage gegen Faceporn
Soziale Pornos
Facebook verliert Klage gegen Faceporn

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

  1. iOS Facebook bringt eigene Kamera-App auf den Markt
  2. Redesign Facebook bastelt an einer veränderten Chronik
  3. Umsatzwarnung Facebook offenbar selbst an schwachem Börsenstart schuld

Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

Zum Artikel