Test: Radeon HD 5770 bringt DirectX 11 in die Mittelklasse
Auf dem Vista-Desktop war unser Exemplar etwas leistungshungriger als die 5870, unter Last aber viel sparsamer. Der Unterschied zwischen dem realitätsnahen 3DMark Vantage und dem GPU-Quäler FurMark fällt mit der 5770 sehr viel geringer aus als bei der 4770. Die Stromsparmechanismen greifen nun auch bei AMD voll: Im 2D-Modus läuft die GPU laut Catalyst Control Panel nur noch mit 157 MHz und der Speicher mit 300 MHz.
Fazit
Damit ist die 5770 gegenwärtig die Grafikkarte der Vernunft: sehr sparsam, für DirectX-10.1 mit allen Details und moderater Filterung schnell genug, und mit DirectX 11 gerüstet für künftige Spiele. Ob die Leistung für solche mit neuen Engines entwickelten Titel aber noch ausreicht, ist noch nicht abzusehen.
Ein Fragezeichen ist aber weiterhin bei der kontinuierlichen Verfügbarkeit zu machen. Die 5870 war zwar in den drei Wochen seit ihrem Marktstart immer wieder erhältlich und nie für mehr als einige Tage bei den deutschen Versendern knapp. Ob das aber mit vier AMD-Grafikkarten, die alle auf 40-Nanometer-GPUs aus der Fertigung von TSMC stammen, so bleibt, ist in Zweifel zu ziehen.
Sollte AMD und TSMC aber dieses Kunststück gelingen, ist Nvidia noch mehr unter Druck als bei der Vorstellung der Serie Radeon 4800. Die ohnehin inzwischen schon sehr günstige GTX-260 bietet kein DirectX-11, was noch kein Problem für Spieler darstellt. Die neuen Karten mit Fermi-Architektur müssen jetzt aber nicht nur als High-End-Modelle, sondern auch in der Mittelklasse um 150 Euro erscheinen, um AMD in allen Bereichen Paroli bieten zu können.
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Danke für die Info!!!
Sie wäre gewiss gut für OpenGL/OpenCL. Es müssten nur gute OpenGL 3.2 Treiber angeboten...
Ich habe sogar mal gelesen ich weiß jetzt nicht ob en im zusammenhang mit der ati karte...
Die 9800er genauso wie die 8800er Reihe hatte da doch Produktionsprobleme also...
Das menschliche Auge kann keine 120 Bilder pro Sekunde wahrnehmen... Egal ob man Profi...
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