Spieletest: Uncharted 2 - das PS3-Vorzeigeabenteuer

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Öfter als im ersten Uncharted darf Drake an Gebäudefassaden, Steinwänden, Brücken oder sonstigen Bauten klettern. Besonders viel Geschick benötigt der Spieler dafür nicht: Der Held hält sich - anders als in Tomb Raider - immer irgendwo fest, die Kletterwege sind fast immer gut sichtbar oder sogar durch auffällig helle Steine hervorgehoben. Nur wer im falschen Moment versehentlich die "Kreis"-Taste drückt, kann in die Tiefe stürzen, ist dann aber auch selbst schuld. Zwischendurch muss Drake einfache Rätsel lösen und beispielsweise anhand einer Tagebuchaufzeichnung die Arme einer Statue ausrichten.

Uncharted 2 ist nur für Playstation 3 ab dem 16. Oktober 2009 erhältlich und kostet rund 65 Euro. Der Titel setzt keine Installation voraus, die Ladezeiten sind trotzdem sehr kurz und im Spiel selbst dann fast nicht spürbar. Neben erstklassigem Sound bei Effekten und Hintergrundmusik befinden sich auf der Blu-ray sowohl die erstklassige englische sowie die etwas schwächelnde, aber immer noch gute deutsche Sprachausgabe.

Das Programm enthält einen umfangreichen Multiplayermodus, in dem Spieler sowohl miteinander als auch gegeneinander mit bis zu zehn Teilnehmern antreten können; Mehrspielerpartien mit der Testversion waren leider noch nicht möglich. Eine rund 1,3 GByte große Demo des Multiplayermodus ist im Playstation Network verfügbar.

Die hierzulande angebotene Version enthält keine Schnitte und hat von der USK eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das ist angesichts der sonst üblichen Prüfpraxis etwas merkwürdig, weil Drake beispielsweise Feinde mit gezielten Kopfschüssen ausschalten kann, dabei gut sichtbar Blut spritzt und es auch noch eine dazugehörende Trophäe gibt.

Fazit

Es gibt wenige Spiele, bei denen das Wort "filmreif" so gut passt wie bei Uncharted 2: Dialoge, Handlung, Figuren und Animationen wirken wie in einem toll inszenierten Hollywood-Blockbuster und sorgen dafür, dass sich wohl kaum ein Spieler während der rund zwölfstündigen Story langweilt. Die Feuergefechte machen Spaß und die Kletterpartien über den spektakulärsten Abgründen der bisherigen Spielegeschichte sorgen immer wieder für runterklappende Kinnladen.

Ein paar negative Seiten hat "filmreif" aber auch: Die lineare Geschichte lässt kein Gefühl von spielerischer Freiheit aufkommen, stellenweise ist fast jeder Handgriff und Knopfdruck vorgegeben. Und so beeindruckend die Grafik auch aussieht, viele Level wirken wie Kulissen, die Drake ähnlich wie ein japanischer Tourist im Reisebus durchquert. Wie schön wäre es, wenn man im türkischen Museum, in Nepal oder später in den Tempeln auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen könnte! Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, erlebt aber auf den Spuren von Marco Polo ein packendes Abenteuer.

 Spieletest: Uncharted 2 - das PS3-Vorzeigeabenteuer

Banana 24. Feb 2010

Klar doch wird die PS3 hauptsächlich von Ausländern gekauft ... stell dir vor, es gibt...

ScottMitchell 11. Jan 2010

Fakt ist das beide Konsolen gut sind wobei ich die PS3 besser finde wegen der BluRay...

EINSER 21. Okt 2009

Klar, Exklusivtitel der PS3 sind ja bisher alle schon danach für den PC rausgekommen...

Sonic77 17. Okt 2009

GT5? Dieses grottenschlechte Rennspiel, daß bis heute kein Schadensmodell hat, u.a. weil...

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