Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft

Bedienoberfläche überzeugt mit zweigeteiltem Homescreen

Mit dem Zune HD nimmt Microsoft den nächsten Anlauf, Apples übermächtige Mediaplayer anzugreifen. Mit neuen Ansätzen gelingt es Microsoft, sich Apples iPhone und iPod touch zu nähern und doch anders zu sein. Golem.de hat das Gerät ausgiebig getestet.

Anzeige

Mit dem Zune-Player hatte Microsoft bisher wenig Glück und konnte kaum gegen Apples MP3- und Videoplayer bestehen. Mit dem Zune HD will Microsoft das ändern. Schon beim Verpackungsdesign sieht der Käufer, mit wem sich Microsoft hier anlegen will: mit dem anscheinend übermächtigen iPod touch. Die sparsame Verpackung verzichtet fast vollständig auf Plastik, ist schlicht im Design, funktional und damit überhaupt nicht typisch für Microsoft.

 

Doch wichtiger ist der Zune-HD-Player selbst, der sich vom iPod touch erheblich unterscheidet. Sowohl bei der Bedienung als auch bei dem, was das Gerät kann. Beim Auspacken fällt ein sehr klein wirkender Medienplayer heraus. Der Zune HD ist in den Abmessungen kleiner als der iPod touch oder das im Vergleich wuchtige iPhone. Mit seinen Kopfhörern bringt er gerade mal 84 Gramm auf die Waage. Auffällig unauffällig: Der Hinweis, dass das Gerät von Microsoft stammt, fehlt beim Zune HD. Nur der Schriftzug "hello from seattle" an einer Seite weist auf die Herkunft hin. Das dürfte eine kleine Anspielung auf das "Designed by Apple in California" sein.


Das 3,3-Zoll-OLED-Display bietet eine Auflösung von 480 x 272 Pixeln und äußerst knackige Farben. Vergleichbar ist das Display mit dem Samsung Jet S8000. Wer dieses Gerät schon einmal in der Hand hatte, weiß ungefähr, wie die Farben beim Zune HD wirken. Das Display erlaubt die Bedienung mit mehreren Fingern (Multitouch) und reagiert dank kapazitiver Erkennung sehr gut und schnell auf Multitouch-Gesten.

Durchdachte Menüführung, von der Apple lernen könnte

Die Oberfläche ist durchdacht. Gleich nach dem Start sieht der Anwender einen zweigeteilten Homescreen. Rechts ein nicht weiter ungewöhnliches Menü mit vielen Einträgen und links einen Bereich, auf den iPod-Nutzer neidisch sein dürften. Ohne große Fummeleien sieht der Anwender, welcher Inhalt gerade abgespielt wird. Darunter kann er seine Lieblingsinhalte und Anwendungen feststecken. Ein Verlauf der Nutzung ist ebenfalls zu sehen und neu synchronisierte Inhalte zeigt der Zune HD direkt an. Der Anwender muss nach dem neu gekauften Album also nicht erst suchen. Ein Fingerstreich über den Bildschirm, und alles Wichtige ist zugänglich.

Test: Zune HD - gelungener iPod-Konkurrent von Microsoft 

Wax 12. Jan 2010

könntest du erklären wie du dynamik definierst?

ZuneOwner 27. Nov 2009

der Zune HD hat nur ein paar Nachteile keine Weckfunktion - und gar nicht möglich weil...

Infokrieger 22. Okt 2009

Wenn Apple Mainstream ist, was ist dann Microsoft?! Hauptsache wieder nen Spruch...

Wissender 22. Okt 2009

Bei Engadget gibts die Wahrheit über den Zune nachzulesen. Ich würde zusammenfassen...

import 19. Okt 2009

Was in diesem Import Test vollkommen vergessen wird. Man benötigt ein Windows das auf...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler/in
    Mönkemöller & Co. Ingenieurbüro GmbH, Stuttgart
  2. IT-Service Mitarbeiter (m/w) für den 1st- / 2nd-Level Support
    DATAGROUP Köln GmbH, Essen, Frankfurt/Main, Köln oder München
  3. Web Analyst (m/w)
    Hans Soldan GmbH, Essen
  4. Softwareentwickler (m/w) Echtzeit-Betriebssystem für NC-Steuerungen
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Kein Onlinezwang für Xbox One

  2. Streaming-Video

    Appwork wehrt sich gegen Verbot von JDownloader-Funktion

  3. Kim Dotcom

    Alle Megaupload-Daten beim Hoster Leaseweb gelöscht

  4. Prism-Skandal

    Edward Snowden will Asyl in Island

  5. ICS

    Kaspersky will sicheres eigenes OS für Industrieanlagen

  6. Neuland Internet

    Merkel macht sich zum Gespött der Netzgemeinde

  7. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  8. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  9. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  10. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
JDownloader2: Downloadfunktion für Streaming in Deutschland verboten
JDownloader2
Downloadfunktion für Streaming in Deutschland verboten

Das Landgericht Hamburg hat die Downloadfunktion für geschützte Streams in JDownloader2 verboten. Bei Herstellung, Verbreitung und Besitz zu gewerblichen Zwecken droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro. Es geht bei der Klage um Inhalte auf einer Plattform von ProSiebenSat.1.

  1. Urheberrecht Hoster haftet bei zu später Löschung
  2. Verbraucherschützer und Minister Neues Urheberrecht für Privatkopie und freies Teilen
  3. Warner und Universal Filmstudios wollen Mega aus dem Google-Index tilgen

Edward Snowden: NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze
Edward Snowden
NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze

Der NSA-Whistleblower spricht über die tägliche Praxis der US-Geheimdienste und die Folgen für die Angegriffenen. Er bekräftigte, dass er von seinem NSA-Rechner aus an die elektronischen Kommunikationsdaten von jedem kommen konnte.

  1. Ex-US-Vizepräsident Cheney verdächtigt Edward Snowden der Spionage für China
  2. NSA Geheimdienste lassen sich Sicherheitslücken liefern
  3. TAO US-Geheimdienst NSA spioniert China seit 15 Jahren aus

Erster Blick auf iOS 7: Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben
Erster Blick auf iOS 7
Neuanfang mit iTunes Radio und knalligen Farben

Golem.de hat mit iOS 7 schon einmal eine kleine Rundreise gewagt, die uns von Berlin nach Caerdydd und Bristol wieder zurück nach Berlin führte. Dabei haben wir iTunes Radio ausprobiert, uns an die neuen Farben und die Bedienung gewöhnt und neue Roaming-Daten gesehen.

  1. Maps Apples Kartenmaterial kommt auf die Macs
  2. Apple iOS 7 mit Multitasking und neuem Interface
  3. Jonathan Ive Apple unter Zeitdruck wegen Designänderungen an iOS 7

Zum Artikel