FTC will Gefälligkeitsrezensionen verhindern
Autoren müssen bekanntgeben, ob sie für Beiträge Gegenleistungen bekommen haben
Blogger und Autoren von Produktbewertungen müssen in den USA künftig offenlegen, ob sie kostenlose Testgeräte erhalten haben oder für ihre Besprechungen bezahlt wurden. Das schreibt die US-Wettbewerbsbehörde in neuen Regeln für Inhalte, die Nutzer und Konsumenten schaffen, vor.
Wer sich einen neuen Fotoapparat, einen MP3-Player oder ein Buch kaufen möchte, schaut nach Produktbesprechungen oder Nutzererfahrungen im Internet. Wer weiß besser über ein Gerät Bescheid als einer, der es regelmäßig nutzt? Und ob es sich lohnt, ein Buch zu kaufen, kann derjenige beurteilen, der es bereits gelesen hat. Doch wie ehrlich sind die Nutzerbeschreibungen? Handelt es sich wirklich um Erfahrungsberichte, oder haben die Nutzer gegen Überlassung des Testmusters oder Bezahlung Gefälligkeitsrezensionen geliefert?
Floss Geld?
Mit dieser Unsicherheit will die US-Wettbewerbsbehörde, die Federal Trade Commission (FTC), Schluss machen. Die FTC hat Regeln erlassen. Danach müssen Blogger oder Konsumenten, wenn sie ein Produkt bewerten, "die materiellen Beziehungen, die sie zu den Anbietern des Produktes oder der Dienstleistung haben, offenlegen", heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Wenn sich ein Unternehmen in einer Werbung auf einen Test bezieht, den es selbst finanziell unterstützt hat, muss auch das bekanntgemacht werden. Andernfalls droht eine Geldstrafe in Höhe von 11.000 US-Dollar, umgerechnet knapp 7.500 Euro.
Damit will die FTC gekaufte Rezensionen verhindern. In den vergangenen Jahren haben Unternehmen vermehrt versucht, vermeintlich ehrliche Produktbesprechungen zu lancieren.






Du meinst sicher "Rezensionen". http://de.wikipedia.org/wiki/Rezension Ich weiß nicht...
Ein problem ist Abrutschen von Teilbäumen in Trollerei. Bei digitalfernsehen landet jeder...
Was zum Beispiel bei Onlinehändlern ein Anfang sein könnte wäre dass nur Leute welche das...
Naja, ein Jaguar ist doch auch nur ein Ford, oder?
PresseRabatte sind eigentlich nicht so viel anderes wie Vorteilsannahme von deutschen...
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