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Games / 02.10.2009 / 14:05Trackback    Teilen    Druck 
Spieletest: Risen ist eigentlich Gothic 4 Seiten

Spieletest: Risen ist eigentlich Gothic 4

Piranha Bytes' Rollenspielepos entführt in ein faszinierendes Inselreich

Düstere Fantasy, einsamer Held in begrenztem Gebiet, mehrere Fraktionen und derbe Sprache: alles Elemente, mit denen die Gothic-Reihe zum Erfolg wurde. Jetzt veröffentlichen deren Macher Piranha Bytes ihr neues Werk. Es erinnert in fast allem an die alten Spiele - nur ohne Bugs.

Risen (PC, Xbox 360)
Risen (PC, Xbox 360)
Ein Schiffsunglück, ein Strand - und schon steht die Hauptfigur auf einer Insel. Das Rollenspiel Risen verzichtet auf langen Vorlauf und versetzt seine Hauptfigur mitten in eine Welt, hinter deren Geheimnisse der Held gemeinsam mit dem Spieler erst nach und nach kommt. Als da wären: ein übermächtiger Inquisitor als wichtigste menschliche Macht, drei Fraktionen mit jeweils eigenen Wohngebieten. Jede Menge raubeinige und glaubwürdige Figuren, vom witzereißenden Ordensbruder über die Bordellchefin bis hin zum haschischrauchenden Arbeitervorsteher. Das klingt vertraut? Ist es auch, denn obwohl auf der Verpackung von Piranha Bytes' neuem Werk "Risen" steht, riecht und schmeckt alles nach Gothic. Doch weil das Entwicklerteam aus Essen die Namensrechte daran nicht mehr besitzt, hat es sich zum neuen Namen entschlossen.

 

Der Spieler steuert einen vorgegebenen namenlosen Helden - ein System zur Charaktergenerierung gibt es nicht. Erst im Handlungsverlauf kann der Spieler sein Alter Ego nach seinen eigenen Vorstellungen auf zwei grundlegende Arten formen: Wenn er sich etwa den Banditen im Sumpflager anschließt, lernt er dort den Umgang mit Schwert und Armbrust und entwickelt sich zum Kämpfer. Wer hingegen der Inquisition in die Hände fällt, wird zwangsweise am Kampfstab ausgebildet und erlernt Magie; Banditen können Zauber per Spruchrolle ausführen. Das Charaktersystem ist unkompliziert und erinnert ebenfalls an Gothic: Lebens- und Manapunkte steigen bei Levelaufstiegen automatisch, zusätzliche Lernpunkte darf der Spieler bei Trainern in Fähigkeiten seiner Wahl investieren, etwa für bessere Bogenkampf- oder Diebstahlkenntnisse.

Drei große Orte gibt es in Risen, neben dem neblig-grünen Sumpf und der düsteren Inquisitionsburg noch eine helle Hafenstadt im Südosten der Insel. Dazwischen liegen neben viel Wald ein paar Bauerndörfer, Tempelruinen und Höhlen, in denen selbstverständlich jede Menge Abenteuer warten. Welchen Ort der Spieler aufsucht und in welche Richtung er seinen Charakter ausbaut, bleibt ihm selbst überlassen. Auch mit Ratschlägen hält sich das Programm zurück: Es empfiehlt sich, kurz nach dem Start mit einem Savegame in der Mitte der Insel zur Sicherheit einen Abstecher in jede der Karrieren zu wagen; dem noch übermächtigen Getier kann man problemlos rennend entkommen. Nach einer gewissen Zeit münden die drei Hauptwege dann aber wieder in einen zentralen Handlungsweg, der zum Finale führt. weiter...
Fortsetzung: Spieletest: Risen ist eigentlich Gothic 4Seiten
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: Naja, wenn die Steuerung das größte Problem... (Master1, 03.01.10 13:18)
Re: Ich hab mich beschwert. (Master1, 03.01.10 13:06)
Re: Wie ist die neue Engine? (Master1, 03.01.10 12:47)
Re: Risen hat Gilb (Master1, 03.01.10 12:44)
Re: Funktioniert bei euch die Demo? (Master1, 03.01.10 12:25)
Trackback:
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