Anzeige

Europarat will Provider in die Pflicht nehmen

Provider sollen für illegale Inhalte verantwortlich gemacht werden

Im Internet können sich Jugendliche über traditionelle Grenzen hinweg informieren - auch über Themen, die nicht für sie geeignet sind. Da Eltern sie nicht ständig beaufsichtigen können, will der Europarat Provider dazu verpflichten, jugendgefährdende Inhalte von ihren Servern zu löschen.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarats setzt sich in einer Resolution für ein Internet ein, in dem sich Minderjährige sicher informieren und kommunizieren können. Gleichzeitig will der Rat die Minderjährigen vor Gefahren schützen. Dazu gehört unter anderem, dass Provider mehr als bisher für Inhalte, die auf ihren Servern veröffentlicht werden, zur Verantwortung gezogen werden sollen.

Anzeige

Über den Tellerrand schauen

Das Internet biete nie dagewesene Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung und Kommunikation, heißt es in der Resolution. Gerade Kinder und Jugendliche nutzten diese Möglichkeiten, "um ihren sozialen und kulturellen Horizont über die traditionellen geografischen Grenzen hinaus zu erweitern." Dabei seien die Minderjährigen jedoch Gefahren ausgesetzt.

So sprächen Unternehmen immer aggressiver Minderjährige an. Hier schlägt der Europarat vor, Regeln zu schaffen, an die sich Unternehmen in Europa oder im besten Falle sogar weltweit halten sollten.

Jugendgefährdende Inhalte

Große Sorgen bereiten den Ratsmitgliedern Inhalte, die "einen negativen Einfluss auf Kinder und Heranwachsende haben" können. Dazu gehören beispielsweise Darstellungen von Gewalt und Pornografie, aber auch Geschlechterstereotypen, Alkohol- und Tabakwerbung oder Glücksspiel. Hier seien Eltern und Lehrer gefragt, den Jugendlichen den Zugang zu solchen Inhalten zu verwehren.

Um Jugendliche zu schützen, wenn sie unbeaufsichtigt im Internet unterwegs sind, will der Rat die Provider dazu verpflichten, auf jugendgefährdende Inhalte auf ihren Servern zu achten. Er fordert "Initiativen, die eine größere Verantwortung von Internet Service Providern für illegale Inhalte sicherstellen". Das gelte auch für Inhalte, die "von Drittanbietern oder Nutzern stammen". Festgelegt werden könne das in einem Zusatzprotokoll zur Cybercrime-Convention des Europarates.

Dem 1949 gegründeten Europarat gehören 47 Staaten an, darunter auch einige nichteuropäische.


eye home zur Startseite
Suomynona 04. Okt 2009

Traurig diese moralisch verkommenen Gestalten (wie kommst du denn zu "p o t t y . o r g...

mmm123 03. Okt 2009

Das Netz muss frei bleiben von solchem Polit Unfug. Provider können nicht verpflichtet...

Wikifan 01. Okt 2009

Was wohl passieren würde, wenn man das gesamte Fernsehprogramm an Kinder anpassen würde...

Amanda B. 01. Okt 2009

Wer sollte das denn anders sehen? Etwa Eltern? Wenn diese so denken, dann hätten sie...

Horselord 01. Okt 2009

Sauberer Server In Europa Geht ganz Einfach Auf den Server ist dann nur noch Proxy...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Großraum Frankfurt
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. T-Systems International GmbH, Münster, Erfurt
  4. Wacker Chemie AG, Burghausen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 99,99€
  2. Kaufen Sie Quantum Break und ein weiteres Spiel
  3. 209,99€/219,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  2. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  3. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  4. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  5. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  6. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  7. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  8. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  9. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  10. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Mobbing auf Wikipedia: Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
Mobbing auf Wikipedia
Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
  1. Freies Wissen Katherine Maher wird dauerhafte Wikimedia-Chefin

Neue Windows Server: Nano bedeutet viel mehr als nur klein
Neue Windows Server
Nano bedeutet viel mehr als nur klein
  1. Windows 10 Microsoft will Trickserei beim Upgrade beenden
  2. Windows 10 Microsoft zahlt Entschädigung für nicht gewolltes Upgrade
  3. Microsoft Patchday Das Download-Center wird nicht mehr alle Patches bieten

  1. Re: Wir sind eine mobile Bank

    Moe479 | 05:29

  2. Re: Ich bestelle nicht mehr bei Amazon...

    Labbm | 05:16

  3. Re: Viele nutzen Linux und werben damit...

    Seitan-Sushi-Fan | 05:16

  4. Re: oder de fahrer des rades wenn der akku in...

    Pjörn | 04:56

  5. Benutzer:Schmitty nun fokussiert auf sexuelle...

    Benutzer:Schmitty | 04:31


  1. 20:04

  2. 17:04

  3. 16:53

  4. 16:22

  5. 14:58

  6. 14:33

  7. 14:22

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel