Google Wave wird weiter geöffnet

100.000 Einladungen für Google Wave

Mehr als 100.000 Einladungen für seinen neuen Kommunikationsdienst Wave will Google ab dem heutigen Mittwoch verschicken. Damit wird die Zahl derer, die Zugriff auf das für Google so wichtige Projekt erhalten, deutlich größer.

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Vor allem Entwickler, die sich bereits aktiv mit der im Juni 2009 veröffentlichten Entwicklerversion von Google Wave beschäftigt haben, sollen Zugang zu Wave erhalten. Aber auch erste Nutzer will Google auf die Plattform lassen, ebenso ausgewählte Nutzer der Google Apps.

Die ersten Nutzer erhalten auch die Chance, weitere Tester zu Google Wave einzuladen, denn der Dienst kann nur dann sinnvoll getestet werden, wenn ihn mehrere Menschen gemeinsam verwenden, schließlich geht es dabei um eine neue Form der Kommunikation und Zusammenarbeit.

Noch sei Google Wave aber nicht reif für die breite Öffentlichkeit. Seit der Vorstellung im Mai 2009 hat sich Google vor allem auf Skalierbarkeit, Stabilität, Geschwindigkeit und Usability konzentriert, dennoch werde es in der nächsten Zeit ab und an vorkommen, dass Wave abgeschaltet werden muss oder abstürzt, betonen die Google-Entwickler. Einige wichtige Funktionen fehlen zudem noch.

Eine neue Art der Kommunikation

Mit Wave will Google eine zentrale Kommunikationsplattform schaffen, die E-Mail, Instant-Messaging, Chat, Fotos, Videos, Karten und Dokumente verbindet. Jeder Eingeladene kann eine Antwort eintragen oder bearbeiten und verfolgen, was die Wave-Kollegen tippen. Eine sogenannte Wave lässt sich auch in einem Blog oder auf einer Webseite veröffentlichen, wobei Neueinträge oder Änderungen sofort angezeigt werden.

Wave erlaubt unter anderem eine parallele Textbearbeitung: So erscheint fast sofort auf dem Bildschirm, was die Wave-Kollegen in eine Nachricht oder ein Dokument eintippen. Zudem können Nutzer am Bildschirm verfolgen, wie sich eine Unterhaltung und der Inhalt einer Wave im Laufe der Zeit entwickelt haben. Zudem lässt sich Wave mit Open-Social erweitern.

Über APIs soll sich Wave in andere Internetseiten einbetten oder mit Anwendungen anderer Entwickler kombinieren lassen. So soll sich Wave nahtlos in das Internet einfügen. Die Protokolle sind offen, die Implementierung will Google als Open Source anbieten.


simony 17. Okt 2009

Wenn noch jemand eine Einladung vorhanden hat bitte an simon.nobel (at) gmail.com, ich...

wallie 03. Okt 2009

ich auch! wallie@wolke7.net

cookie 01. Okt 2009

Die Einladungen werden sowieso von Google verschickt. Und für heute ist Schluss. siehe...

wallie 01. Okt 2009

ich auch! wallie (ät) wolke7.net

Siga9876 30. Sep 2009

Mit Google-Giga-Wave könnten alle Bürger zeitgleich über ÖR/GEZ diskutieren und Merkel...

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