Bestätigte Benchmarks von Core i5 "Clarkdale" in 32 nm

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Zwei Kerne schneller als vier

Clarkdale und Arrandale sollen den Core-2-Prozessoren langfristig den Garaus machen, auch wenn die Core 2 Duo und Core 2 Quad noch lange angeboten werden dürften. Die Benchmarks, die Intel nur in normierter Form und nicht in absoluten Zahlen vorlegte, legen eine deutliche Überlegenheit der Westmere-Architektur gegenüber Core 2 nahe. Wie groß dabei der Einfluss von Hyperthreading und Turbo-Boost ist, lässt sich noch nicht abschätzen.

Intel verglich dabei einen Clarkdale mit 3,33 GHz und zwei Kernen mit dem Core 2 Duo E8500 (3,16 GHz) und dem Core 2 Quad Q9400 (2,66 GHz). Unbestätigten Angaben zufolge soll dieser Clarkdale als "Core i5-661" auf den Markt kommen. Die beiden Core-Prozessoren wurden auch im Test der Lynnfield-CPUs von Golem.de vermessen, so dass direkte Vergleiche für interessierte Leser recht einfach sind.

In nahezu allen Tests, die in der Bildergalerie wiedergegeben sind, können die beiden Clarkdale-Kerne sogar die - allerdings deutlich niedriger getakteten - Core-2-Kerne schlagen. Beim Vergleich mit dem bei Markteinführung ähnlich günstigen E8500 mit seinen zwei Kernen mit über 3 GHz liegt der Clarkdale ebenso klar vorne.

Der Vergleich mit dem Grafikkern der GM45-Chipsätze, die allerdings von anderen Herstellern auch schon geschlagen sind, ist die integrierte Grafik der Clarkdales nach Intels Benchmarks mit 3DMark Vantage im Entry-Profil rund 50 Prozent schneller. Allerdings geben Intels Folien auch klar wieder, dass die neue Grafik nur DirectX-10 beherrscht, kein DirectX-10.1 und schon gar kein DirectX-11.

Die synthetischen Benchmarks der SPEC-CPU-Suite zeigen recht deutlich, dass zumindest die günstigeren Modelle des Core 2 nach über drei Jahren erfolgreichem Marktdasein mit dem Clarkdale obsolet werden. Im Integer-Test (SPECint_rate2006) ist der Clarkdale mit zwei Kernen fast so schnell wie der Core 2 Quad Q9400 mit vier Kernen, und im FPU-Test (SPECfp_rate2006) um über 20 Prozent schneller. Dass Intel die Werte der Clarkdales als "Schätzungen" (Est.) angibt, liegt an den Regeln der SPEC, die diese Kennzeichnung für noch nicht erhältliche Produkte fordern.

Wie weit die Westmere-Architektur gegenüber Nehalem verbessert wurde, erklärte Intel noch nicht. Der Chiphersteller wies nur darauf hin, dass in Clarkdale eine AES-Einheit sitzt, welche Verschlüsselung per Hardware mit geringer Last für die CPU-Kerne erledigen kann. Diese kam jedoch bei dem Test noch nicht zum Einsatz, Patches für Programme wie Winzip und auch den PCMark Vantage sollen jedoch folgen.

Noch im Jahr 2009 sollen Clarkdale und Arrandale auf den Markt kommen. Dann wird besonders spannend, wie weit die Preise der Core-2-Prozessoren gesenkt werden, und wie PC-Hersteller die vielen Intel-Produkte vermarkten wollen.

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neocron 30. Nov 2009

mehr als 100 fps sind eh net drin, mehr als 60 sinnlos mit nem tft bildschirm! Dafuer...

jtsn 04. Okt 2009

Ein 400W-80+-Netzteil schafft 80 % Effizienz bei 80 W Last (20 % von 400 W). Das heißt...

Django79 26. Sep 2009

Ich fürchte, Du missverstehst das Prinzip. Die neuen Prozessoren sind nicht schlechter...

shaXy 25. Sep 2009

Was sind das denn für Angaben bitte???? Der Clarkdale läuft auf satte 3,33 GHz, während...

AugenAuf 25. Sep 2009

Guckt euch mal die rechte Ecke des Boards an. Scheint wohl schonmal einem aus der Hand...

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